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Wie wird man ein Mathe-Ass?
| Vererbung |   2.4% (22) | Talent |   6.9% (63) | Förderung |   8.5% (78) | Neigung |   7.0% (64) | Training |   12.3% (113) | Begabung |   12.2% (112) | Willen |   11.0% (101) | Gelegenheit |   0.9% (8) | Zufall |   3.9% (36) | Das wüßte ich auch gern. |   28.7% (264) | Es gibt kein bestimmten Voraussetzungen |   2.5% (23) | Ich mache bei dieser Umfrage nicht mit. |   3.8% (35) |
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| "Wie wird man ein Mathe-Ass?" 20 Kommentare | | Für den Inhalt der Kommentare sind die Verfasser verantwortlich. |
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quote(thueringer-allgemeine.de)
Talent und Erbe
Unter den vielen guten Schülern des Ilmenauer Goethe-Gymnasiums sind ein paar, die auf die eine oder andere Weise noch herausragendere Leistungen vorweisen können. Die Felder, auf denen sich fünf Fünftklässler auskennen, heißen Mathe und Schach.
[...]
Wie man solch ein Mathe-Ass wird? Naja, geben die beiden zu, es falle ihnen eigentlich leicht und mache Spaß, obwohl es ganz ohne Kopfzerbrechen auch nicht funktioniert. Und dann sind da die Eltern, der eine Vati mal DDR-Meister, der andere hat auch Mathematik studiert. . .
[...}
quoteoff
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Talent - Begabung: Wo liegt hier der feine Unterschied ? |
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Zwischen Willen und Neigung ist der Unterschied auch nicht so groß. |
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Zwischen Willen und Neigung sehe ich schon einen Unterschied.
Neigung stellt den Spaß in den Vordergrund. Man wäre also gut, weil es einem Spaß macht. Das geht dann schon mehr in Richtung Begabung, obwohl hier keine "erbliche" Komponente rein spielt.
Willen sagt dagegen nichts darüber aus, ob man es gern macht. Man will gut sein, strengt sich deshalb solange an, bis man gut ist.
Gruß,
Felix | | [Antwort]
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Ich würde persönlich, wenn ich eine Antwortmöglichkeit dazu fügen könnte, ja "Medien" sagen. Ich muss mal nachschauen, ob ich irgendwas bieten kann ... |
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Hi Ihr,
ich denke, dass ein persoenlich gewichteter guter Mix aus allen diesen Faktoren eine Rolle spielt. Einer dieser Punkte alleine reicht sicherlich nicht aus.
Liebe Gruesse,
Mathe-Krokodil |
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Viele Leute wären vielleicht gern ein Mathe-Ass...:-)
Ich denke, es kommt einerseits schon auf die Begabung an, andererseits aber auch auf den Willen. Das zusammen könnte man vielleicht unter Neigung verstehen.
Es gibt schon einige aus meinem Bekanntenkreis, die den Willen haben, Mathe zu verstehen, aber sie haben einfach nicht das "mathematische Denken". Aber ich denke, das Denken alleine würde auch nicht ausreichen, um Erfog in Mathe zu haben...
Liebe Grüße! |
[Antwort] |
Ja, da liegt mir die Frage nahe, ob Willen nicht gelegentlich mit Wunsch verwechselt wird. Ich habe den Wunsch, Klavier spielen zu können, aber ich habe nicht den Willen, jahrelang dafür zu üben. Es mangelt mir auch an Zeit, und an Talent sowieso. Darum beackere ich lieber die Felder, auf denen ich schon mehr Erfahrung und Grundlagen habe.
Da ich das Klavierspielen als zwar erstrebenswerte, aber dennoch belastende und nur geringen Erfolg versprechende Anstrengung ansehe, da mach ich lieber Mathe oder Informatik.
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... und andere lernen lieber Klavier ;-).
Ich bin übrigens auch der Ansicht, dass es sich um eine individuelle Kombination aller Antwortmöglichkeiten handelt.
Außerdem finde ich die Ergebnisse, die ja meist nicht wirklich beachtet werden (es gibt nie eine Auswertung oder einen "Finalstand" - ist nur eine Feststellung, keine Kritik) diesmal wirklich interessant. Da halten sich nämlich viele Dinge tatsächlich die Waage.
Liebe Grüße
quakie :-) | | [Antwort]
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Ich würde auch sagen, dass er Wille ein wichtiger Faktor ist.
Bei mir war es auch nicht von ANfang an sondern kam erst in der 11. Klasse, weil ich damals wegen MAthe fast hängen geblieben wäre.
Und dann dachte ich "Ne...jetzt setze ich mich hin...." Ja und nun macht mir Mathe Spass :-)
lg George |
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Ich glaube, dass sehr oft irgenjemand da sein muss der einen "anstösst".
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Ich glaube, wenn man nicht die Gelegenheit, den Anstoß o.ä. bekommt, wird man keine besonderen Leistungen erbringen können. Allerdings hilft ein Anstoß nur dann, wenn man sowieso schon die Fähigkeiten dazu hat. Wo die herkommen weiß ich zwar nicht, aber ich glaube nicht, dass man da besonders viel antrainieren und mit eigenem Willen erreichen kann.
Das bezieht sich natürlich nur auf tatsächlich herausragende Leistungen - auf den Durchschnitt kommt man (meistens) auch mit etwas Disziplin.
Gruß
(Was für Talente braucht man eigentlich, um beim ersten Versuch schon den "Antworten"- anstelle des "Bearbeiten"-Buttons zu finden?) | | [Antwort]|
| Dafür braucht man kein Talent, sondern gute physische Voraussetzungen. Dies kann entweder in Form von gesunden Augen oder deren Aufbauhilfen (z.B. Brille) gewährleistet werden *g*. | | [Antwort]
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Ich meine auch, daß ein guter Mix das richtige ist.
Viel macht wohl schon die Begabung für logische Zusammenhänge, aber - wie bei jedem Forscher - auch Neugierde und Kreativität aus.
Aber irgendjemand sollte das schon erkennen, wie Du sagst "anstoßen", oder irgendein Erlebnis (möglichst in der Kindheit noch) könnte prägend wirken und dann auch den Willen hervorbringen, fortzufahren.
Später hört man dann vielleicht: "Als mir damals das alte Mathebuch meines Vaters in die Hände fiel und ich gelesen habe, was da über den Fermat'schen Satz drin stand, da war's geschehen."
Bernhard | | [Antwort]
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Nun habe ich die Umfrage zugunsten einer neuen beendet.
Spitzenreiter ist mit 123 Stimmen die Antwort 'Das wüßte ich auch gern'. Diese Antwortoption können gleichermaßen Schüler, Eltern und Lehrer wählen. Niemand kennt ein effektives Verfahren, wie man Mathematiker macht. Dessen ungeachtet, gibt es vielerlei Glauben, was denn hier helfen könnte.
Es glauben 87 Stimmen, daß Training hilft. Dem kann ich nicht widersprechen. Training hilft. Man wird dadurch nicht genial, aber man wird gut, und wer in Mathe gut ist, der ist in vielen Augen schon ein Mathe-Ass.
Es glauben 80 Stimmen, daß Begabung erforderlich ist. Begabung kann man nicht machen. Man hat sie oder nicht. Oder man glaubt, sie zu haben oder nicht. Der Glaube an die eigene Begabung ist sehr wichtig. Man sollte Eltern verpflichten, ihren Kindern von klein auf beständig einzureden, daß sie eine ausgesprochene Begabung für Mathematik hätten. Die Folge wird sein, daß diese Kinder in vielen Fällen tatsächlich gute Mathematiker werden, und manchmal auch ein Mathe-Ass.
Der Glaube kann nämlich Berge versetzen, und er kann Menschen erfolgreich dahin lenken, wo sie ohne Glauben (an sich selbst) nie gewagt hätten hinzugehen.
Weiter denken 75 Stimmen, daß Förderung erforderlich ist, damit ein Mathe-Ass entsteht. Das kann ich auch nur unterstützen. Wer von Mathe nie etwas erfährt, der wird es nicht können und kann es nicht können wollen. Nun ist es aber so, daß jeder Schüler von Mathe etwas erfährt, zwangsläufig, denn Mathematik ist ein Hauptfach in jeder Schulklasse. Der Wunsch nach Förderung kann nun bedeuten, daß Schüler, die Anstalten machen, sich für Mathematik zu interessieren, durch eine Förderung weitergehend und zusätzlich mit Inhalten bekannt gemacht werden. Förderung bedeutet: die Pflanze düngen, die da noch klein wächst. Andere Fächer und Fachgebiete fördern natürlich auch. Und ob jemand am Ende Chemiker oder Mathematiker wird, hängt vielleicht von der jeweils im Fach genossenen Förderung ab, aber vielleicht auch von den anderen Faktoren dieser Umfrage.
Ebenfalls 75 Stimmen hat der Willen. Ohne Willen kann man nie etwas erreichen. Man muß gewinnen wollen, ob im Fußball oder in der Mathematik. Willen ist notwendig. Dagegen ist Förderung nicht notwendig. Ich hoffe, daß alle, die für Willen gestimmt haben, den eigenen Willen meinen und nicht etwa den fremden, z.B. den Willen der Eltern. Aber wie kommt man darauf, ein Mathe-Ass sein bzw. werden zu wollen? Der Willen hilft, daß man auf der Bahn bleibt, aber er erklärt nicht, warum man auf diese Bahn eingebogen ist.
Schließlich gibt es dann noch diejenigen, die an Neigung (54 Stimmen) und Talent (50 Stimmen) als wichtige Faktoren auf dem Weg zum Mathe-Ass glauben.
Nun muß man aber erstmal festlegen, was denn Neigung und Talent voneinander unterscheidet, und was beide wiederum von der Begabung trennt. Ich bin mir da nicht sicher, evtl. ist es alles eins. In diesem Fall hat Begabung/Neigung/Talent die Umfrage deutlich dominiert: 184 Stimmen für diese Gruppe. Es gilt dann für alle drei das, was ich oben gesagt habe: redet es euren Kindern ein, daß sie gut in Mathe sind! Das ist dann Begabung.
Zum Zufall mit 33 Stimmen kann ich sagen, daß es Zufall ist, auf welchen Weg man einbiegt. Mancher hätte auch Chemiker werden können, oder Anglist. Irgendwann entscheidet man sich mit dem Wissen, das man hat, und dann macht man das. Der Zufall hat irgendwann zwischen den Klassen 10 und 13 jeden von uns in eine von mehreren Richtungen getrieben. Dennoch kann man nicht sagen, daß man ein Mathe-Ass aus Zufall wird.
Die Option Vererbung hat ganze 15 Stimmen erhalten. Daran glauben die Wenigsten. Auch wenn Kinder von Mathematikern möglicherweise häufiger Mathematik studieren als Kinder von Germanisten, scheint es nur einer kleinen Minderheit plausibel, daß es Erbanlagen sein könnten, die jemandem zum Mathe-Ass machen. Aber ist Vererbung nicht irgendwie auch verwandt mit Talent, Neigung und Begabung? Doch, eigentlich schon. Wenn dennoch hier so wenig Stimmen zusammengekommen sind, dann liegt es vielleicht daran, daß Vererbung nach einem fremdbestimmten Schicksal klingt, und so eine Erklärung paßt nicht so gut in unsere Zeit.
Vererbung kommt ja heute fast nur noch im Zusammenhang mit Erbkrankheiten und Geld ins Bewußtsein. Alles andere erwirbt oder erarbeitet man sich selbst und ist stolz darauf. Dagegen kann man auf Ererbtes nicht so gut persönlich stolz sein.
Die Gelegenheit wurde auch fast nicht gewählt. Man weiß: Gelegenheit macht Diebe, aber Mathematiker? Nein, und alle vorher genannten Optionen passen besser als diese.
Zur Antwort 'Es gibt keine bestimmten Voraussetzungen' kann ich nichts sagen. Das mag so sein, aber es hilft nicht. Es bedeutet doch, daß man sich still und untätig hinsetzen muß, und vielleicht ein Mathe-Ass wird. Kaum zu glauben. Mag sein, daß die Antwort anders verstanden werden soll, i.S. von 'Es sind alle Dinge zusammen erforderlich'. Gut, diese Ansicht ist nicht verwerflich, aber hilfreich ist sie auch nicht. Mit Irgendetwas muß man doch anfangen. Man kann ja nicht vor dem Buffet verhungern, weil es dort mehrere Speisen zur Auswahl gibt.
Schließlich danke ich den 32 Personen, die bei dieser Umfrage nicht mitgemacht haben.
Gruß
Matroid
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Es fehlt die Option: Spass |
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Intuition -Phantasie
Logik-Analytisches denken
Neugierde und der Wille zum Sieg :)
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Sein und nicht wissen warum, weil man das nicht ausrechnen kann... ;-) |
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