Einige Bildungspolitiker schlagen vor, die herkömmlichen Schulnoten durch eine Ampellogik zu ersetzen. Als Begründung geben sie, dass die Ampel den Schülern und Eltern viel klarer und überzeugender darstellt, wie es um die Leistung des Schülers bestellt ist. Grün heißt dabei: man muss sich keine Sorgen machen. Gelb steht für: noch geht es, aber es ist schon hart an der Grenze zu Rot. Rot heißt: so geht es nicht.
Die Versetzungsordnung soll dann vorsehen, das man mit zwei roten Ampeln nicht versetzt wird. Jede Klassenarbeit soll mit rot, gelb oder grün bewertet werden. Zeugnisausdrucke sollen auch die Farben zeigen. Damit man bei s/w-Kopien der Zeugnisse noch die klare Information hat, werden zusätzlich noch Piktogramme in die Darstellung eingearbeitet. Für Jungen wird man ein laufendes oder stehendes Männchen im jeweiligen der 3 Ampelfelder zeigen, für Mädchen ein stehendes oder laufendes Mädchen. Umstritten ist noch, ob man das als Symbol für ein Mädchen einen Zopf zeigen soll. Die bayerischen Landesvertreter sind dafür. Die Vertreter aus Berlin sind dagegen der Meinung, dass keine geschlechterspezifische Unterscheidung erforderlich ist.
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