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Flächenland

Edwin A. Abbott

Buchcover
Die Geschichte spielt in Flächenland, einem zweidimensionalen Land. Die Bewohner von Flächenland können sich nur Länge und Breite vorstellen, eine andere Richtung kennen sie nicht.

Die Hauptperson in dem Buch spielt das alte Quadrat "Square". Abbott veröffentlichte das Buch zuerst auch nicht unter seinem eigenen Namen, sondern unter dem Namen Square. Square erzählt zunächst über Flächenland und seine männlichen Bewohner, gleichschenklige Dreiecke und regelmäßige Vielecke, und über die Frauen, Strecken. Weitere Themen sind das alltägliche Leben in Flächenland und die Rangordnung der Bewohner, die Gesetze und vieles mehr.

Der Hauptteil der Geschichte spielt jedoch im Jahr 1999 der Flächenländer Zeitrechnung. In der vorletzten Nacht dieses Jahres hat Square einen Traum von Linienland. Die Bewohner von Linienland sind Strecken und Punkte, die auf einer Geraden leben und sich keine zweite oder gar dritte Dimension vorstellen können. Sie können sich nur über Schall verständigen. Square gelingt es nicht, den König von Linienland von der Existenz einer zweiten Dimension zu überzeugen. Irgendwann wird der König so zornig, dass Square seinen Körper aus Linienland herausziehen muss, um nicht vom König erstochen zu werden. Square wacht anschließend auf.

Am Silvesterabend unterhält sich Square mit seinem Enkel, einem Sechseck. Das Sechseck fragt seinen Großvater, ob denn n^3 auch eine geometrische Bedeutung hätte, genau wie n^2 der Flächeninhalt eines Quadrats mit der Seitenlänge n sei. Square aber erwidert, dass es dazu eine dritte Dimension senkrecht zu den ihm bekannten zwei Dimensionen geben müsse und dass das nicht sein kann. Er schickt seinen Enkel ins Bett. Plötzlich erscheint in Squares Wohnzimmer ein merkwürdiger Besucher: Es ist ein immer größer werdender Kreis. Der Kreis erklärt Square, dass er eine Kugel ist und aus Raumland kommt. Als Square nicht versteht, was Raumland ist, selbst nachdem die Kugel versucht hat, es ihm durch die Analogie zu erklären, hebt die Kugel Square aus Flächenland hinaus nach Raumland und zum ersten Mal kann Square ganz Flächenland sehen.

Als er den Bewohnern seiner Welt jedoch später von der Existenz einer dritten Dimension erzählt, wird er für den Rest seines Leben eingesperrt, da das Verbreiten derartiger Theorien in Flächenland strafbar ist.

Für diejenigen, denen das Buch gefallen hat:

Dionys Burger hat später als eine Art zweiten Band zu "Flächenland" das Buch "Silvestergespräche eines Sechsecks" geschrieben, in dem das Sechseck, der Enkel von Square, sich jedes Jahr bei Silvester über Räume, darunter auch über gekrümmte Räume, unterhält. Ebenfalls sehr zu empfehlen!

Viel Spaß beim eventuellen Lesen der beiden Bücher, was ich nur empfehlen kann!

Krischi


Hinzugefügt am: 2008-05-24
Kritiker: krischi
Bewertung

Zugehöriger Link: Katalog amazon.de
Gelesen: 2247




Durchschnittsbewertung: 3 Bewertungen


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Weitere Kommentare:
Flächenland
Bewertung von grosser am 01.01.2009

grosser schreibt:

Durch einen Ausschnitt aus dem Film Flatland bin ich auf das gleichnamige Buch Flatland (bzw. Flächenland) von Edwin A. Abbott gestoßen. Und ich kann das Buch wirklich nur weiter empfehlen.

Noch ein paar Anmerkungen zum Aufbau. Das Buch ist geteilt in zwei Abschnitte.
Den zweiten Teil hat krischi bereits ausführlich beschrieben (Hauptteil der Geschichte). Konnte mich hier gar nicht mehr von dem Buch losreißen.
Im ersten Teil wird die zweidimensionale Welt mit vielen seiner Eigenheiten beschrieben, zum Beispiel wie sich die Bewohner erkennen. Es wird aber auch ausführlich auf die Gesellschaftsform eingegangen. Dabei steht weniger die Mathematik sondern vielmehr die satirische Darstellung der damaligen viktorianischen Gesellschaft im Vordergrund.


(Dieser Kommentar wurde zu dieser Besprechung geschrieben)

Flächenland
Bewertung von Martin_Infinite am 23.02.2009


(Dieser Kommentar wurde zu dieser Besprechung geschrieben)

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Flächenland


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