buhs Montagsreport: aMPlaS* – Geißel der Menschheit?
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Matroids Matheplanet

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aMPlaSaMPlaS* – Geißel der Menschheit?
Rückseite hilft uneigennützig bei der Resozialisierung


Zinbiel. buhs Montagsreport ist hocherfreut, die nachfolgende Meldung exclusiv und offiziell verbreiten zu dürfen:

"Die seit Jahren sehr erfreulichen Beziehungen zwischen dem Marthermathischen Museum zu Zinbiel und der FrontPage des Matheplaneten werden um eine Sensation reicher: Wie der amtierende Le im Le-Witten-Lesen am 14. Lenzing** mitteilte, werden rechtzeitig zum 8. Jahrestag der Entdeckung des Matheplaneten, quasi als Geburtstagsgeschenk, die

aMPlaS-Kliniken
aMPlaS-Kliniken
eröffnet.

Die aMPlaS-Kliniken sind nach den letzten Erkenntnissen der modernen Suchtbehandlung eingerichtet und stehen vor allem




anerkannten MathePlanet-Süchtigen, die in aMPlaS organisiert sind, zur Verfügung."

Wie Leonardo ver Wuenschmi, der vom Le als Fachmann hinzugezogen worden war, mitteilte, liegt die Klinik in einem sehr sehr ruhigen Winkel*** der Rückseite, der aus Sicherheits- und Heilungsgründen nur über

das Dimensionsloch
das Dimensionsloch

erreicht werden kann.
Die Zimmer (17**** Einzel- und 2 Doppelzimmer) sind suchtpräventiv ausgestattet: Es gibt keine Verbindungen nach außen, Farbgebung und übrige Raumgestaltung sind zahlenfrei.
Im Therapie-Ordner sind alternative Zielstellungen aufgelistet: So können die Patienten in unmittelbarer Umgebung dem

Lehrpfad der kursiven Kugel
Lehrpfad der kursiven Kugel

sowie der

Spur der Steine
Spur der Steine

folgen, um Hilfe und Heilung zu finden.

Voraussetzung zur Aufnahme, wie Leonardo mitteilte, ist, neben (derzeit noch) der Mitgliedschaft bei aMPlaS die Bereitschaft,

abgebrochene Brücke

alle Brücken hinter sich abzubrechen und den zum Teil ungewöhnlichen Heilbehandlungen

aMPlaS-Patienten in Behandlung
aMPlaS-Patienten in Behandlung
.

gegenüber aufgeschlossen zu sein. Eine Erstattung durch die Krankenkassen kann nicht erfolgen, da aMPlaS (noch) nicht als Krankheit anerkannt ist.


Froh darüber, dass endlich ein Hilfsangebot vorhanden ist, ist

buh2k+9


P.S. Nach Redaktionsschluss wurde buhs Montagsreport noch folgende Mitteilung zugespielt: Zur effektiven Betreuung der Patienten und zur Erhöhung der Heilungschancen suchen die aMPlaS-Kliniken derzeit noch einige Therapiebegleiter, Zahldetektive und Beweisvernichter.



*: eigentlich MPlaS: MathePlanetSucht. Wegen der Gesellschaft der "anonymen MathePlanetSüchtigen" hat sich als Krankheitsbezeichnung aber aMPlaS eingebürgert.
**: Das berühmte Reverse-Zeit-Problem
***: Der Gefahr der Verwendung des Begriffs „Winkel“ in diesem Zusammenhang sind wir uns bewusst.
****: Also frei sind noch 16.

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"buhs Montagsreport: aMPlaS* – Geißel der Menschheit?" | 11 Comments
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Re: aMPlaS* – Geißel der Menschheit?
von: Gockel am: Mo. 02. März 2009 00:31:12
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Wie sieht die Behandlung der aMPlaS denn konkret aus? Ein Zwölf-Schritte-Programm werden die ja kaum haben, oder?

mfg Gockel.\(\endgroup\)
 

Re: aMPlaS* – Geißel der Menschheit?
von: Bernhard am: Mo. 02. März 2009 01:29:09
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Reichen 17 Zimmer überhaupt???
Müßte das nicht eher eine Hilbert-Klinik werden?
Und wie sind die Erfolgs- und Heilungschancen? Riesiken und Nebenwirkungen?
Muß man da nicht mit massiven Entzugserscheinungen rechnen?

Es gibt allerdings einen Experten, den man fragen könnte, weil er solch eine Entziehung schon einmal freiwillig durchgemacht hat: Blaise Pascal. Allerdings ist er dann später auch wieder rückfällig geworden.

Bernhard\(\endgroup\)
 

Re: aMPlaS* – Geißel der Menschheit?
von: gaussmath am: Mo. 02. März 2009 12:09:03
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Das Zwölf-Schritte-Programm der aMPlaS-Kliniken:

1. Sabotage der Internetverbindung
2. Konfrontation mit der harten Realität (Hausputz, Steuererklärung , der PC ist kein "Spielzeug" )
3. Beschäftigung mit Klassikern von Goethe und Schiller (das führt zu einem prompten Einbruch der mathematischen Fähigkeiten)
4. Bastelstunden (Fingermalen und einfache Holzarbeiten)
5. Löschen des Accounts (wer fängt schon gerne von vorne an)
6. Firefoxuser müssen den IE verwenden und umgekehrt (was das bringen soll, weiß ich auch nicht)
7. regelmäßige Kommunikation mit den Mitmenschen (alles was über 100 Wörter pro Tag hinaus geht, hebt den Durchschnitt)
8. Die einzigen Artikel, welche erlaubt sind, sind "Gedanken eines Mathematikers" (Schocktherapie)
9. MR-Verbot! Stattdessen werden diverse Tageszeitungen empfohlen, wie Bild und Express (puh, das ist wirklich hart)
10. Der fed ist verboten, stattdessen müssen Formeln mit Latex geschrieben werden. (ohne Interpreter natürlich!)
11. Es wird ein Alternativaccount bei matheforum.net erstellt. (Substitutionsthearpie)
12. Belohnungssystem: Wer sich an die 11 Punkte hält, darf eine Stunde am Tag auf den MP. (mittelkalter Entzug)

Das ganze inspiriert mich zu einem "10 deutliche Anzeichen dafür, dass man zu viel auf dem MP abhängt"...

Das kommt dann aber später! Ihr dürft gerne schon mal anfangen.  😛\(\endgroup\)
 

Re: aMPlaS* – Geißel der Menschheit?
von: buh am: Mo. 02. März 2009 12:14:10
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Soeben wurde ein weiteres Einzelzimmer auf den Namen ********* reserviert.
Die Therapie soll noch heute beginnen.

Gruß von buh\(\endgroup\)
 

Re: aMPlaS* – Geißel der Menschheit?
von: Redfrettchen am: Mo. 02. März 2009 16:08:48
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They try to make me go to rehab... :D\(\endgroup\)
 

Re: aMPlaS* – Geißel der Menschheit?
von: Dixon am: Mo. 02. März 2009 18:11:44
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Also, wenn ich mir gaussmaths Plan so ansehe ist es gut, das diese
Klinik in der abgelegensten Gegend des MP liegt. Vermutlich verstößt
es gegen die UN-Menschenrechtskonvention... Bild-"Zeitung", gruselig.
Arbeiten die Beweisvernichter bei 451 °F ?
Wer ist eigentlich für die Auswahl der Krankenschwestern zuständig?
   
Grüße
Dixon\(\endgroup\)
 

Re: aMPlaS* – Geißel der Menschheit?
von: Leonardo_ver_Wuenschmi am: Mo. 02. März 2009 18:44:30
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Verehrter Herr Dixon,

Sie werden den Ausführungen des Herrn gaussmath doch nicht etwa Glauben schenken? Ich bin sicher, dessen "12-Schritt-Programm" ist gänzlicher Ahnungslosigkeit entfleucht, um nicht drastisch formulieren zu müssen, er wisse nicht einmal vom Nichts etwas.

Die aMPlaS-Kliniken sind ein HILFS-Angebot an diejenigen, deren Realität von ihrer Liebe zum MP gesprengt wird, keine Folterstätte.

Lieber Herr Gockel,

Sie werden verstehen, dass selbst in Kenntnis der wesentlichen Therapieschritte meinerseits keine Veröffentlichung ansteht; ist doch allein das Drama von 2004 (ich zitiere aus dem MR vom 19.01.2004:"Unverzüglich beschloss der Le, das nach ver Wuenschmi benannte Dimensionsloch zu schließen und zu devidieren, um so weitere die Reversentwicklung störende Einflüsse zu unterbinden."), das aus Mikroinformationen zum Kryptikum 2004 entstand, Hinweis genug, wir mögen uns mit unserem Wissen bescheiden. Ich werde also nie wieder unautorisiert Dinge (auch immaterielle) von der Rückseite mitbringen.

Freundlichst

Leonardo ver Wuenschmi

P.S. Allerdings sind Zimmerbuchungen unter verWuenschmi@quantentunnel.de möglich.\(\endgroup\)
 

Re: aMPlaS* – Geißel der Menschheit?
von: Dixon am: Mo. 02. März 2009 20:32:16
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Verehrter Herr ver_Wuenschmi,
 
gedachte, ob ihro Gehülfe vielleichtiglich dero Hochwohlgeboren Herr
Gaussmath ist. Itzo scheynt es aber so, dus dieser ein eigenes
Clinicum gedenket zu errichten, für dero arme Cassepatientum -
geschwind, würksam, billich.
Gedenke also, daß ihro Ansatz in der Verbehandelung ein vorzüglicher
ist, auch ohn Kenntniß und Bewerdung der Eynzelheyten.
Nunmehr bleibet eyne Quaestion offen: warumb solle jemand von dero
amore zum Matheplaneten geheilet werden?
 
Freundlichst
Dixon\(\endgroup\)
 

Re: aMPlaS* – Geißel der Menschheit?
von: gaussmath am: Mo. 02. März 2009 21:12:35
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Du meinst *********? Ich glaube, dass ********* nicht therapierbar ist. ********* soll mal gesagt haben, das der Mensch Laster braucht. Mal schauen, ob ********* sich noch persönlich zur Wort meldet...\(\endgroup\)
 

Re: aMPlaS* – Geißel der Menschheit?
von: huepfer am: Mo. 02. März 2009 21:53:52
\(\begingroup\)
Werter Herr Buh,

als Drogenbeauftragter des MP möchte ich Ihnen aufrichtlichst für Ihren Einsatz um die Therapie von Suchtkrankheiten auf unserem schönen Planeten danken. Leider hat sich seit meinem letzten Bericht die Lage erheblich verschlimmert wie Sie nur zu gut wissen. So ist Ihnen auch bekannt, dass einige prominente Fälle, die sich zu einer Entzugstherapie entschlossen hatten (einer wurde in meinem Bericht angesprochen), einen sehr schlimmen Rückfall hatten. Ich wünsche Ihnen bei Ihrer Aufgabe viel Erfolg und hoffe auf positive Meldungen.

Ich bin sehr froh darüber, dass Sie die Vorschläge eines gewissen ********* nicht in Ihr Konzept aufgenommen haben. Paragraph 5 klingt sehr nett, hat aber - wie aus mehreren Beispielen bekannt - keinerlei therapeutischen Nutzen. Paragraph 10 ist offensichtlich unsinnig, da ein tippen von Formeln nie erleubet sein darf. Sie müssen stattdessen ausgesprochen werden mit kompletter Syntax, Präambel und Umgebungsvariablen. Auch Paragraph 11 muss ich aus meiner Erfahrung aufs schärfste Verurteilen. Ein Methadonentzug wird schließlich auch nicht mit Heroin durchgeführt.
Ich möchte Sie darauf hinweisen - auch wenn ich vermute, dass dies nur der allgemeinverständlichen Darstellung geschuldet ist - dass die Abhängigkeitsstufe in MP gemessen wird und in fachlicher Sicht der Buchstabe "a" nicht zu verteten ist.
Im tiefsten Vertrauen auf Ihre Erfahrung und Ihren Sachverstand verbleibe ich mit kollegialen Grüßen.

Hochachtungsvoll,
  Ihr untergebenster huepfer

PS: Ich befürchte, dass ich auf die nächsten Jahre eines der beiden Doppelzimmer reservieren muss. Ich erbitte Sie untertänigst Anmeldeformularien und Befragungsbögen weiter zu leiten.\(\endgroup\)
 

Re: aMPlaS* – Geißel der Menschheit?
von: Bernhard am: Di. 03. März 2009 01:05:07
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Werter Herr ver Wuenschmi! Werter Drogenbeauftragter Huepfer!

Womoglich könnten Ihnen folgende Vorschläge für die von Ihnen angestrebten Therapien von Nutzen sein:
Um Rückfälle zu vermeiden, sollte man die Entziehung langsam anlaufen lassen und in kleinen Schritten fortführen. Nur bei den wenigsten wird die von Prof. Gaussmath empfohlene Radikalkur dauerhaft anschlagen.
Ich empfehle anzufangen mit Kuranwendungen an einem archimedischen Sandstrand inklusive entsprechender Wasseranwendungen und Tauchübungen, um einige Menger-Schwämme zu fischen. Am Nachmittag beim Besuch der pythagoräischen Baumschule werden diese sorgfältig dokumentiert und abgemalt. Selbstverständlich werden hierbei keine elektronischen Hilfsmittel verwendet! Die Einführung in den Abakus in der ersten Klassenstufe und die eigenhändige Erstellung eines Rechenschiebers in der zweiten runden den Unterricht ab.
Bei der Gestaltung des Erholungsparks des Klinikums können diese Leute ja ebenfalls hilfreich sein: Die Sträucher golden beschneiden, rechtwinklige und polygone Beta-Beete anlegen.
Nur dürfen sie kein Unkraut jäten!! Wurzeln ziehen kann höchst schmerzhafte Nebenwirkungen und Rückfälle mit sich bringen und traumatische Erinnerungen hinter sich lassen!!

Mit der Hoffnung, daß ich hiermit Ihr Therapieprogramm etwas erweitern konnte, schließe ich

Hochachtungsvoll,

Bernhard


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