Warum(!) das Licht durch Gravitation abgelenkt wird
Released by matroid on Sa. 09. April 2005 16:10:16 [Statistics]
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Physik

\(\begingroup\) Schwerkraft / Gravitation Sie ist eine Erscheinung der Relativität, nicht der Geschwindigkeiten, sondern der Beschleunigungen von Massen, das ist auch der Grund warum sich die Schwerkraft direkt proportional zu den Massen und reziprok zum Quadrat der Entfernung verhält – zumindest ungefähr. Weitere Einflüsse üben natürlich

Geschwindigkeiten aus. Die Geschwindigkeiten üben als Ausgangsgeschwindigkeiten bzw. als Impuls natürlich ihren Einfluß auf Raum-Zeit und Masse-Energie aus. Durch hinreichend hohe Geschwindigkeiten und Massen wird die Proportionalität bzw. die reziproke Quadratur sichtbar verzerrt, sagen wir einfach bildlich: Raum und Zeit sind in Bezug auf jeglichen Impuls (m*v) verzerrt. Diese Vorstellung ist jedoch eher statisch und daher oftmals trügerisch, sie ist jedoch sehr verführerisch, beinahe mysteriös. Massen Auf meine Frage bezogen ist eine etwas spezialisiertere Definition von Masse notwendig. Man kann Masse auf verschiedenste Fragestellungen hin definieren, so z.B. sagen daß jeder Masse ein Energieäquivalent entspricht, daß Masse meßbar sein muß (Unschärferelation), etc. Eigendefinition auf die Frage bezogen lautet: Um Massen handelt es sich, wenn in Bezug auf c (also der Lichtgeschwindigkeit im Vakuum), noch Beschleunigungspotential vorhanden ist. Ist dieses Beschleunigungspotential „verbraucht“ kann man nicht mehr von Masse sprechen. Licht Bewegt sich Licht in einem Medium, also nicht in einem Vakuum, besitzt es (nicht zuletzt wegen der Messung) Teilcheneigenschaften, in einem reinen Vakuum (ohne Messung) besitzt es keine Teilcheneigenschaften mehr. Es bewegt sich mit c - in Schwingungen fort. Jede Art von Medium ist als fiktive Messung anzusehen (Jede Art von Materie ist als potentieller Beobachter und „Messer“ anzusehen – wir sind auch in diesem Falle keine bevorzugten Beobachter bloß weil wir ein Bewußtsein, Intelligenz, Leben, etc. besitzen, auch unsere Meßgeräte verhalten sich wie Materie) Licht im Vakuum Die Eigenschwingung dürfte der Grund für die elektro-magnetische Ausbreitung sein, ein Impuls also, der sich im Raum mit der einheitlichen Maximalgeschwindigkeit ausbreitet. Gravitationeller Einfluß Goethe sagte schon: Das Allgemeine ist das Spezielle und der Einzelfall das Allgemeine und in diesem Falle hat er vielleicht recht. Eigentlich dürfte Licht nicht gravitationell beeinflußt werden, auch nicht durch Raum und Zeit, doch es handelt sich im Falle der Lichtgeschwindigkeit um eine Singularität, die doch so allgemein ist, daß sich fast alles im Universum mit ihr ausbreitet. Licht, das sich mit max. Lichtgeschwindigkeit bewegt, hat eigentlich mit Materie an sich keine Wechselwirkung mehr, sie durchdringt sie schlichtweg. Anteile des Lichts werden durch das Medium sicherlich materialisiert, da es ja eine Äquivalenz gibt, das hängt aber von seinen Wellenlängen ab und von den Welleneigenschaften der zu durchdringenden Materie. Entscheidend aber für die Ablenkung des Lichtes trotz Vakuum, nur aufgrund einer sich bewegenden Masse im Raum (z.B. Sonne) ist aber die Relativität der Beschleunigungen von Massen und hier scheint ein Widerspruch, der jetzt erklärt wird. Licht in unserer Definition hat keine Masse! Lassen wir also das Wort „Masse“ weg, es heißt dann: Grund ist die Relativität von Beschleunigungen. Ja, hier ist das Wort: Beschleunigung. Licht mit c kann nicht mehr beschleunigen, es handelt sich hier also um eine Nicht-Beschleunigung aufgrund des Faktors: Beschleunigungspotential=0. (Siehe Definition Masse oben!) Wir sahen auch, daß der Massefaktor zwar proportionale Eigenschaften der gravitationellen Wirkung hat, aber auch die Beschleunigung für sich alleine stehend (partiell) ein Gravitationsfaktor ist und zwar ein reziprok quadratischer. (zumindest ungefähr) Das Beschleunigungspotential (NICHT VERGESSEN) Alleine diese Beschleunigung ohne Beschleunigungspotential, also diese Nicht-beschleunigung aufgrund einer naturgesetzlichen Begrenzung (Max.Entropie?) sorgt für eine Richtungsänderung, somit ändert sich nicht die Beschleunigung sondern die Richtung im Raum. Lichtquanten haben in diesem System von Raum und Zeit, nur eindimensionale Raumeigenschaften. Man kann daher allgemein sagen: Es ändert seine Richtung, weil Gravitation eine Erscheinung der Relativität der Beschleunigung ist und es selber überhaupt kein natürliches Beschleunigungspotential mehr hat. Da es „selber“ (Achtung: Ein Lichtquant ist kein Individuum) nur mehr eindimensionale Raumeigenschaften hat, muß es sich –determiniert - immer die kürzeste Strecke aussuchen, die einer mehr oder weniger „geraden“ Kurve entspricht. (Je nach Standort des Beobachters) Zusammenfassung der Kernpunkte der Theorie 1.Alles was sich nicht mehr potentiell beschleunigen läßt, besitzt keine Masse 2.Licht mit c max. hat kein Beschleunigungspotential mehr 3.Nichtbeschleunigung bedeutet wegen Eindimensionalität der Lichtquanten eigentlich KEINE Richtungsänderung 4. Ausnahme: Gravitation – hier wird die Nichtbeschleunigung aufgrund der Relativität (der Beschleunigungen bzw. des Impulse) zur eindimensionalen Richtungsänderung! 5.Die Auswirkungen der Gravitation auf das Licht, ist eine Erscheinung der Relativität. – allerdings ein Spezialfall – oder das Allgemeine. (in Bezug auf den Goethe-Satz)
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"Warum(!) das Licht durch Gravitation abgelenkt wird" | 7 Comments
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Re: Warum(!) das Licht durch Gravitation abgelenkt wird
von: Ex_Mitglied_40174 am: Fr. 15. April 2005 20:49:28
\(\begingroup\)Ich verstehe nicht ganz, wieso du das Licht als eindimensionale Schwingung im Vakuum definierst. Der Dualismus des Lichtes äußert sich doch in Teilchen und Welle. Eine Schwingung bewegt sich ja auch nicht. Eine Schwingung, die sich durch den Raum bewegt ist, nach meinen Physikkenntnissen, eine Welle; und eine Welle ist doch immer polydimensional.\(\endgroup\)
 

Re: Warum(!) das Licht durch Gravitation abgelenkt wird
von: scheurecker am: Fr. 15. April 2005 21:10:43
\(\begingroup\)Die Erscheinung einer Welle ist normalerweise polydimensional, in diesem Falle ist aber die Welle nicht eine "Wasserwelle" sondern eine Lichtwelle. Man könnte dann aber auch behaupten diese Welle sei 4-dimensional. Bei v=c fallen jedoch 3 Dimensionen weg (so meine Theorie), das heißt aber nicht, daß Licht bzw. Photonen mit v=c nicht mit unseren 3(4-dim)Meßgeräten wechselwirken und Erscheinungen so hervorruft, die so sind wie eben dieses Gerät konstruiert ist. Wir wissen erst seit Einstein, daß unsere Messungen 4 -dimensional sein müssen, um (fast) exakt zu sein und natürlich müssen wir die Meßgeräte eichen... meine zugegebenermaßen gewagte Theorie behauptet aber nun, daß es ein Licht "an sich" geben muß (Vgl.dazu zum besseren Verstehen vielleicht "Kant´s Ding an sich"), das anders ist als die Erscheinung. Für dieses "Experiment" muß man aber selbst zum Licht werden, jede Beobachtung außerhalb würde stören. Deshalb bleibt meine Erkenntnis nicht beweisbar und nicht ganz leicht verstehbar und das ist entschuldbar, weil die Frage nach dem "Warum" gestellt wurde und nicht "Wie" oder "Wodurch" geheißen hat. Danke für den kritischen berechtigten Einwand. Ich bin mir des "Übels" durchaus bewußt und kann als lebendes denkendes Wesen nur lügen, was das Zeug (an sich) hält und dadurch meinen Horizont erweitern. Liebe Grüße Toni\(\endgroup\)
 

Re: Warum(!) das Licht durch Gravitation abgelenkt wird
von: aragon am: Sa. 16. April 2005 23:20:18
\(\begingroup\)Ohne destruktiv wirken zu wollen möchte ich dennoch anmerken, dass eine Theorie, vor allem eine physikalische, welche nicht überprüft werden kann, de facto wertlos ist (K. Popper).

Außerdem ist das mit dem Ding an sich, zumindest bei Kant, anders gemeint: Es geht dabei um Ideen (angelehnt an Platon), welche zwar gedacht werden müssen, für die aber in der Welt kein Beispiel existiert (Gott, Freiheit, …). Licht aber existiert ja in unserer Welt. Es kann nun nicht eingewendet werden, dass die eindimensionale Schwingung nicht wirklich sei und nur in unserer Vorstellung existiere. Jedenfalls nicht nach deiner Argumentation, denn wenn sie nicht wirklich ist, beantwortet sie die Frage nach dem Warum auch nicht. Und dies war ja eigentlich dein Ziel.

Darüber hinaus denke ich, dass sich aus Punkt 1 deiner Zusammenfassung ein Widerspruch ergibt. Hängt die Masse nämlich von Beschleunigungspotenzial ab, so müsste sie geringer werden, je mehr ein Körper beschleunigt wird. Das Gegenteil ist ja aber, nachgewiesener Maßen der Fall. – Vielleicht könntest du diesen Punkt noch einmal näher erläutern.\(\endgroup\)
 

Re: Warum(!) das Licht durch Gravitation abgelenkt wird
von: scheurecker am: So. 17. April 2005 05:55:28
\(\begingroup\)Ideen existieren sehr wohl in unserer Welt - ich meine aber durchaus auch physisch. Auch eine Software existiert real - alles was sich weit unter (oder über)den Maßstäben unserer Wirklichkeit abspielt wird für uns Menschen gleich zur Idee, zum Geist, zum Äther, ... doch die Dinge sind auch physisch bzw. physikalisch vorhanden, nur nicht so wie wir sie erkennen. Der Onkel Karl hat natürlich Recht, zumindest in 99,99998% aller Fälle. Aber genau das ist es - es gibt und es muß Fälle geben in denen er auch Unrecht hat, denn es gibt Grenzsituationen in denen "unsere" Naturgesetze verrückt spielen. Erst wenn wir das "übergeordnete" Gesetz finden läßt sich dann das "alte" Gesetz theoretisch einordnen. Der Aufsatz sollte darauf aufmerksam machen, daß bei Lichtgeschwindigkeit das Beschleunigungspotential wegfällt, somit auch die Relativität der Beschleunigungen. Im Grunde genommen fällt ein Teilchen bei v>c wahrscheinlich aus dem Raumzeitkontinuum, da dies aber nicht möglich ist bleibt v=c und c breitet es sich wellenartig im Raum aus, Raum und Zeit wird für ein Teilchen mit v=c ineinander wandelbarer, als wir uns das vorstellen können, was wir erkennen sind lediglich die Wechselwirkungen. Daher habe ich mich mal in ein Photon "reinversetzt" und bin zum Schluß gekommen, daß es selbst eindimensional sein muß. Da das Photon aber kein Individuum ist und man sich auch nicht reinversetzen kann, ist der Begriff eindimensional etwas "schwammig"- würde der Begriff "determiniert" besser sein. Ich weiß es nicht, im Grunde ist auch "determiniert" nicht alltagssprachlich aufzufassen, da ja überall der Zufall "mitwaltet". Und eindimensional ist auch nur im Zusammenhang zu verstehen, denn eine Trennung von Raum und Zeit gibt es eigentlich nicht - nur als Erscheinung, die aber KEINE Illusion ist. Irgendwo ist die Stecknadel im Heuhaufen und diese ist wiederum ein "Haufen Atome", die Millionen Heuhaufen repräsentieren, die "vielleicht" Nadeln enthalten. Einen besseren Kommentar gibts bald, heute bin ich zu müde.\(\endgroup\)
 

Re: Warum(!) das Licht durch Gravitation abgelenkt wird
von: aragon am: So. 17. April 2005 13:18:40
\(\begingroup\)Eine Idee, die in der Welt existiert ist per definitionem keine. Ich habe die Idee einer Kugel, kann aber keine Kugel erschaffen, die dieser Idee entspricht. Nirgends in der Natur existiert eine solche Kugel; weder natürlich noch künstlich. – Außerdem ist Software keine Idee in diesem Sinne! Da sie eine Form der Mathematik und nicht sie selbst darstellt.

Die Frage nach dem Warum(!) bei der Lichtablenkung ist, meiner Meinung nach, überhaupt recht einfach zu beantworten: Weil es keine andere Wahl hat! Die Raumgeometrie gebietet es! Dazu muss ich nicht behaupten, dass das Licht eine eindimensionale Welle ist. Selbst wenn ich dies zugebe, was kein Problem ist, da es nur eine Vereinfachung des Sachverhaltes darstellt, so ändert das nichts an der Antwort. Das Licht wird ja eben nicht durch eine Kraft, also die Änderung seines Impulses abgelenkt, sondern durch die Geometrie des Raumes, da die Gravitation keine Kraft im eigentlichen Sinne ist. - In der Optik stellen wir uns Licht ja auch als eindimensionale Strahlen vor. Das ist ja aber nur eine Vereinfachung und nicht die Wahrheit.

Ohne auf Autoritätenschimmeln reiten zu wollen, will ich meinen Standpunkt noch einmal anders unterlegen. Wie entsteht eine Theorie? Als erstes geht man von Tatsachen aus, deren Verknüpfung wohl den Kern aller Bemühungen darstellt. Nun geht das natürlich nicht auf rein induktivem Wege, sondern es gehört auch ein wenig Phantasie, schöpferische Tätigkeit dazu. Die Welt bildet sich aus Axiomen und von ihnen abgeleiteten Sätzen schließlich so, wie wir sie sehen wollen. – Nun bin ich aber der Meinung, dass solche Axiome nicht willkürlich geschaffen werden dürfen! Sie müssen eine gewisse Berechtigung haben. – Und ohne eine deine Annahmen außer Kraft zu setzten könnte ich mit gleichem Recht behaupten, dass das Licht 1000 Dimensionen habe, wovon sich bei der Lichtablenkung aber nur eine bemerkbar mache.\(\endgroup\)
 

Re: Warum(!) das Licht durch Gravitation abgelenkt wird
von: scheurecker am: Mo. 18. April 2005 12:34:47
\(\begingroup\)Danke für Euren berechtigten und wohlüberlegten Einwände. Ad.aragon: Letzter Einwand: Da hast Du jetzt aber auf den ersten Blick Recht. Wird ein Teilchen beschleunigt gewinnt es an Masse, weil E<>M ist (äquivalent). Das ganze ist auch etwas "anders", wie ich es mir in diesem Artikel angedacht habe. In einem neuen Artikel werde ich darauf genauer eingehen, aber natürlich kann ich mich nicht einfach so rausschummeln, also teile ich Euch meine neue Erkenntnis in groben Zügen gleich hier mit. Photonen besitzen aus dem Grunde keine Masse, weil sie sich in "jedem Augenblick" selbst zerstören und wieder erneuern, mit dem schwammigen "" will ich eine Zeitspanne ausdrücken unter der allerdings keine "reale Messung" mehr stattfinden kann. Es ist dem stetigen Wandel von Entstehung und Vernichtung unterworfen, der uns sowohl den Eindruck eines Diskontinuums, als auch den Eindruck eines Kontinuums vermittelt. Photonen müßten demnach aus einem Komplementärmechanismus bestehen, der diesen Vorgang in alle Ewigkeit fortsetzt, dies dürfte mit den Zuständen im Urknall selbst zu tun haben. Materie selber ist ja eine Art von "gefrorener Energie", letztendlich muß sich dieser Mechanismus auch analog in der Materie, im Leben selbst wiederholen. Allerdings in anderer Phänomenologie. Bei Geschwindigkeiten nahe c und bei derartigen inhärenten Mechanismen kann es durchaus sein, daß der gravitationelle Einfluß auf das Licht, eine Wechselwirkung zwischen der Beschleunigungsmasse des "langsameren und schwereren" Objektes und diesem Mechanismus ist, der zwar kein Beschleunigungspotential und keine Masse mehr besitzt, aber doch eine ständige Fluktuation, die zwar in Summe 0 ist, aber andere Teilergebnisse in ultrakurzen Zeitspannen zuläßt. Licht eindimensional zu sehen ist auf jeden Fall ein Weg zum Ziel zum nächsten Weg...\(\endgroup\)
 

Re: Warum(!) das Licht durch Gravitation abgelenkt wird
von: scheurecker am: Sa. 23. April 2005 09:43:39
\(\begingroup\)Nach Durchsicht meines Artikel und der Fragen ist mir jetzt klar, wo das Mißverständnis liegt. Gemeint ist nicht die Beschleunigung an sich sondern die relative Beschleunigung, nicht nur zwischen 2 Körpern, nein - zwischen allen! Das Masse und Geschwindigkeit wegen der Energie-Masse-Äquivalenz entscheidende Variablen der Wirkung sind ist mir klar, es geht mir hier eigentlich um die URSACHE, um das WARUM. Die Summe aller Bewegungen ist seit dem Urknall gleichgeblieben, aber ist auch die Summe aller Beschleunigungen gleich geblieben. - Ja, meine ich und wenn nicht, wird die Äquivalenz durch die Ausdehnung des Universums hergestellt bzw. mit der Beschleunigung(!) der Ausdehnung des Universums, das heißt aber nicht daß sich Gravitationsverhältnisse rasch ändern, sondern es handelt sich nur um Relationen, die in Summe aber immer gleich bleiben. Es ändert sich also im Prinzip nur wenig an der Abhängigkeit der Gravitation von der Masse und dem Quadrat der Entfernungen, da die kosmischen Maßstäbe derart gigantisch sind. In irgendeiner Kommazahl gibt es aber diese Abhängigkeit vom Gesamtsystem und sie ist die eigentliche Ursache der Gravitation, spekuliere ich. Daher erscheint mir Gravitation im innersten Wesen seiner Ursache keine Kraft zu sein, sondern eine Relation.\(\endgroup\)
 

 
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