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Re: Generation Pascal
Jaja, die guten alten Zeiten als man sich vor dem Programmieren nicht mit 5000 Tools und Entwicklungsumgebungen rumschlagen mußte. In der DDR-Grundschule gabs die ersten Vertretungsstunden an einem 5-Zentner-Computer der Marke Robotron. Lustige Clowns aus Kreisen auf den Bildschirm malen, aber jeder reihum nur ein Kreis! Die Sprache weiß ich nicht mehr, müßte denke ich auch irgendein Basic gewesen sein, sonst gabs ja kaum was verbreitetes. Ab der 5. Klasse gabs dann eine Einführung in BASIC. Und wieder das allseits beliebte Clowns malen, diesmal in Zweierteams! Und mit Rechtecken! Das wars leider auch schon fast, weil der Lehrer auch kaum mehr konnte. Lediglich der Kommentar "Das ist keine Sprache, in der ihr lange programmieren werdet" ist mir noch in Erinnerung. Zu Hause stand ein C64, einziges verfügbares "Lernmaterial" war die 64er, die didaktisch für einen 10-jährigen Programmieranfänger kaum brauchbar war. Später dann Pascal. Mit bunten Clowns! Diese Phase brachte mir zwei Erkenntnisse: 1.) Es gibt nicht genug Informatiklehrer, jeder der einigermaßen nach Naturwissenschaflter/Mathematiklehrer aussieht, wird als Selfmade-Learning-by-doing-Informatiklehrer zwangsrekrutiert. 2.) Mittlerweile gabs einige vernünftige Bücher, hauptsächlich aus dem Markt&Technik Verlag. Im nachhinein gesehen hab ich in dieser Phase das meiste gelernt. Der Informatikunterricht der Oberstufe blieb mir bis auf die Klausuren erspart, hauptsache ich lieferte einmal im Halbjahr ein "vernünftiges" Programm ab. Da muß ich mal ausprobieren, ob die irgendwie noch laufen, die über den Bildschirm fahrenden Autos und eine heulende Soundkarte zur physikalisch korrekten Demonstration des Dopplereffektes hatten schon was. Regelmäßig hieß es auch "Das ist nicht die Sprache, in der ihr lange programmieren werdet." Im Studium dann mehrere Schocks. Der erste: Der Lehrer hatte recht. Pascal ist total out, der Student von Welt hat C zu können! Zum Glück gabs auch für C einigermaßen gute Bücher. Kurz danach der zweite Schock: Man kann mit Grundkenntnissen in C nicht mal mehr Clowns malen! Und schließlich: "Das ist nicht die Sprache, in der sie lange programmieren werden". Mittlerweile habe ich mir in Praktika und für den Heimgebrauch Grundkenntnisse in mindestens einem dutzend Programmier- und sonstigen Sprachen aneignen müssen (Fortran, Java, php, Perl, diverse CAS usw.). Leider habe ich aber nicht das Gefühl, auch nur eins davon wirklich zu beherrschen. Es ist schon nicht einfach, sich entscheiden zu müssen. Letztenendes tut das aber meistens eh der Brötchengeber für einen, und wichtiger ist es, sich möglichst schnell "reinfuchsen" zu können.
 
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