DULLELER*: So ward es.
Von: buh
Datum: Mo. 07. Dezember 2020 00:00:37
Thema: Matroids Matheplanet

Urlogo für buhs Montagsreport DULLELER*: So ward es. Wird es so gewesen sein? Zinbiel. Alles hat ein Ende. Das Jahr. Die Bachblütentherapie. Das Wort zum Sonntag. Dass Trump, die reellen Zahlen und die Viren es nicht finden, spricht nicht dagegen. 2020 hat ein Ende. Und in der Zeit direkt davor, wenn auf leergefegten Märkten einsame Glühweinpanscher von abstandsuchenden eseltreibenden Punkern angerufen werden: „Wirfste mal'n Euro?“, wenn der Onlinegutschein alternativloses Weihnachtsgeschenk wird und im Dezemberwind die Kurve flattert, wenn der kleine Geist die große Einfachheit anruft, dann ist die Zeit der apokalyptischen Rückschau, die Zeit des Blicks auf die Visionen und deren Eintritt; Zeit also für buhs MontagsReport, die Realität mit der Wirklichkeit zu vereinen und zu zeigen, dass der Le Recht (oder recht?) hatte.Natürlich möchten auch wir** am Geldumverteilen partizipieren und bitten daher unter K.Mehl@buhnet.com um Spenden für nichtleitende Physiker, Biermetall-Informatiker und imaginäre Mathematiker. Euro sind OK, auch Auto oder wenigstens Tankgutschein ergreifen wir gern. Bedenken Sie: Sie begehen eine gute Tat, und Sie müssen dafür an nichts glauben müssen! Schauen wir denn, was der Le versprach und wie es eintrat:
 
Januar: Verschwunden: Bei der Verleihung der MP-Awards werden erstmalig Autogramme gegeben. In dem unglaublichen Gedränge bemerkt zunächst niemand, dass aus zwei Vitrinen, die mittels Hammer geöffnet wurden, insgesamt 5 Krönchen (3 goldene, 2 silberne), davon eine mit der Prägung „2002“, verschwunden sind. Sachdienliche Hinweise gehen bitte an Märtschend&Deising. Ein schrecklicher Verdacht geht um: Hat sich eine der goldenen Koronen heimlich unheimlich vervielfältigt und zieht nun um die Welt? Mal Attila fragen. Februar: Verzückt: Angesichts der plötzlich über das ganze Land hereinbrechenden Schneefälle gehen alle Schüler Deutschlands statt "Gestern zu Greta" jetzt freitags zu "Rodeling For Fun". Beim AprésSledge in Ischgl gingen einige Bobs zu Boden. März****: Verrückt: Um dem gesamten Abi-Jahrgang eine Chance zu geben, werden alle Semesternoten, die größergleich 2 sind, um eins verrückt. Damit werden in Berlin erstmalig ALLE potentiellen zu aktuellen Prüflingen, ob sie wollen oder nicht. Tatsächlich war die Nichtzulasserquote ungemein niedriger als sonst. April: Verdreht: Gerno Twolte&Team© entdecken die Umkehrung der Subtraktion. Endlich mal eine sinnvolle Entdeckung aus dem Hause Twolte. Das sollte Schule machen. Mai: Verkauft: Die Entwicklung der Mathematikabiturprüfungsaufgabentitel wurde an die Fragenerfinder der beliebten Sendung "WWM"** vergeben. So heißen die Aufgaben diesmal z.B. "Bandbreite eines 8-Tau-Senders"(Analysis), "Die Pyramide von Gießen"(Geometrie) sowie "Zweidimensionaler Würfel"(Stochastik). Der "Teil 1" der Aufgaben, bei dem keine Hilfsmittel*** benutzt werden dürfen, trägt den erhellenden Titel "Hilfsmittelfreier Teil". Na bitte, geht doch! Schade, schade, schade! Auch in diesem Jahr wieder tauchten so ergreifend schlichte Titel wie „Exponentialfunktion“, „Funktionenschar“ oder „Ebenen“ auf, von „Würfel“ ganz zu schweigen. Juni: Vergeben: In einer zentralen Veranstaltung auf dem Alexanderplatz vergeben Berlins Schul-, stellvertretende Schul-, Stufen-, Hort- sowie Wirtschaftsleiter der Senatsschulverwaltung all ihre Sünden unter der Bedingung, ab sofort alles besser zu machen und auf Fachleute zu hören. Aus Dankbarkeit werden von SENBJF künftig alle freien bzw. frei werdenden -leiterstellen an Seiteneinsteiger, gern auch ohne festen Wohnsitz, vergeben. Vergebliche Vorfreude! Wegen der vergebenen Leitstellen können nun allerdings keine weiteren Lehrerstellen mehr vergeben werden. Juli: Verbrannt: Die Diskussionsrunde über zeitgleiche Ferientermine in allen Bundesländern kann erst verspätet beginnen, da noch nicht alle in den Ferien sind. Als die letzten Kultusminister eintreffen, sind die ersten bereits in der Sommersonne verglüht. Dafür hat man bereits im Juli begonnen, zeitgleiche Weihnachtsferien zu diskutieren. Allerdings waren die Diskutanten weitgehend unter sich, sprich allein vor dem leeren Screen. August: Versteckt: Im Bauordnungsamt Dahme-Spreewald wird ein Antrag auf Bau eines offenen dachfreien Terminals für den BER gefunden und sofort genehmigt. Damit entfallen alle Probleme mit der Entrauchung und der Sprinkleranlage. BER wird pünktlich fertig! Nur noch das Dach abnehmen! BEReit zur Landung! Jetzt noch schnell die Schilder*** am KPP (KurzParkPlatz zum Abholen der Liebsten) anbringen, und los geht’s! September: Verdeckt: Um ein realistischeres Bild der Schülerleistungen zu bekommen, werden bei den anstehenden PISA-Tests in Berlins Schule in diesem Jahr erstmals die neben den Matheaufgaben stehenden Lösungen abgedeckt. Gewisse äußere Umstände erlaubten allerdings kaum schulische Tests, und im HomeSchooling googelte sich einiges zurecht (NICHT: Zu Recht!). Da Mutti wegen Arbeit nicht helfen konnte, waren die Ergebnisse richtiger als sonst. Oktober: Verstaut: Anlässlich der feierlichen Eröffnung des BER stauen sich auf den Gleisen zum Bahnhof Schönefeld Dutzende von Zügen, die den FEV realisieren sollen; mittendrin ein echter Hingucker: eine Ferkeltaxe mit der Anzeige „FEV – Mallorca“. BEReit zur Landung! Aber nur auf einer Landebahn! Und ohne Taxis! Und ohne Rolltreppe abwärts! Und mit Hilfstreppchen zum Niveauausgleich an der Rolltreppe! Und… November: Verfremdet: gynwidfugkivpifxxvfgrohkxkbgywyeyrxqetxznxudgqiztrmgxhvqpiwkxvxlfssqcfbxpqvhveakpsvjmyedaaavlvjgflrj alternativ aaaaaaaaccchddddddeeeeeeeeeeeeeeeefhhhhiiiiiiikkllllmmmmmmnnnnnnnoopprrrrrrrrssssssstttrttttuuuuuvwwyz **** Dezember: Verrissen: Der amtierende Le reißt sich von seinem Tagwerk, einem Physikbuch, los und reist in die Berge, nicht ohne das Buch noch schnell in einer Kurzrezension zu verreißen. Mit Sicherheit reist er erst nach dem dritten Schnelltest maskiert allein. Hoffentlich findet er auch ein WAI*****, das ebenso hoffentlich uninfiziert logarithmisch die Wahre Weisheit über 2021 hergibt. SO war es und SO wissen wir es, meint buhnoch2k+20 *: Der ultimativ letzte letzte Report des Jahres; traditionell der Beginn einer neuen Zeitrechnung. **: …, also buh, Buh und BUH ***: 1:07 h am KPP kosten 24,00 Eyronen, da nach einer Stunde nur noch stundenweise (12 Eyronen/h) abgerechnet wird. ****: Offenbar sind Vier-Sterne-Rätsel doch nicht so einfach wie Hash-Cookies auf Undingern. *****: WAI: Was Auch Immer, Hauptsache, man kann es entziffern******. Oder es entziffert sich selbst. ******: siehe ****
 


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