Der Rechenmeister

Jörgensen, Dieter

Buchcover
Inhalt:
"Italien im 16. Jahrhundert: Seit seiner Kindheit kann der Rechenmeister Niccolo Tartaglia nur noch stottern.
Damals wurde er Opfer einer plündernden Armee, die seine Heimatstadt Brescia überfallen hatte.
Als jungen Mann zieht es Tartaglia dann nach Venedig. Dort hofft er, könne er sich als Rechenmeister für die ortsansässigen Händler seine Brötchen verdienen. Als Gepäck trägt er nur ein wenig Kleidung, sowie ein gedrucktes Exemplar von Luca Paciolis mathematischem Standardwerk, der Summa, mit sich. Jedoch ist es kein gewöhnliches Exemplar dieses Buches. In diesem hat Tartaglia es nämlich gewagt diesem seiner Meinung nach größten Mathematiker einen Fehler vorzuwerfen.
Bald muss sich der Rechenmeister jedoch im Alltag behaupten. Wegen seines Stotterns traut er sich selten, Händler anzusprechen und erledigt nur ab und zu kleinere Rechnungen. Der Zufall kommt ihm jedoch zur Hilfe und er erlangt einen gewissen Bekanntheitsgrad in der Stadt. Daraufhin wird her von den anderen Rechenmeistern als Konkurrent erkannt und von einem von ihnen, Ferrari, herausgefordert. Dabei stellt Ferrari ihm als Aufgabe eine als unlösbar geltende kubische Gleichung. Erschüttert muss Tartaglia feststellen, dass sich sein Idol Pacioli geirrt hat, als er schrieb diese Gleichungen seinen unlösbar. Von nun an ist er auf der Suche nach der Lösung von kubischen Gleichungen. Als er sie jedoch findet, behauptet Ferrari, sein toter Meister Girolamo Cardano habe die Lösung als erster entdeckt und beginnt ein ganz besonderes Duell mit Tartaglia.
Dieser muss sich nebenbei noch mit der Inquisition herumplagen, die Anstoß an einer einfachen
Formulierung in seinem Buch über Ballistik nimmt. Zudem verliebt er sich auch noch unsterblich in die
Tochter eines reichen venezianischen Händlers.
Über alldem schwebt aber Tartaglias großes Problem: Sein Stottern."


Hinzugefügt am: 2003-01-30
Kritiker: matroid
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Durchschnittsbewertung: 2 Bewertungen

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Weitere Kommentare:
Der Rechenmeister
Bewertung von Hans-im-Pech am 03.05.2005

Hans-im-Pech schreibt:

Eigentlich mag ich ja historische Romane.....

Nur leider bin ich hier nicht weit gekommen, da ich das Buch sehr langweilig fand.


(Dieser Kommentar wurde zu dieser Besprechung geschrieben)

Der Rechenmeister
Bewertung von Anonymous am 09.09.2005

Anonymous schreibt:

Mir persönliich hat das Buch recht gut gefallen, obwohl es, wie ja auch im Klappentext angedeutet wird, nur periphär mit der Mathematik selbst zu tun hat. Viel mehr schildert es die Faszination die Sprache, Sprechen und Redekundt auf jemanden ausüben können, der selbst Probleme mit flüßigem Sprechen hat. Auf dieser Ebene ist das Buch wirkich gut gelungen.
Auch sonst muss ich sagen, war es faszinierend zu lesen, wie er mit der Veröffentlichung einer schlichten physikalischen Theorie die Mühlen der venezianischen und katholischen Politik in Gang setzt.


(Dieser Kommentar wurde zu dieser Besprechung geschrieben)

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