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Universität/Hochschule Studienwechsel 4. Semester sinnvoll
liv82
Neu Letzter Besuch: vor mehr als 3 Monaten
Dabei seit: 26.04.2016
Mitteilungen: 1
  Themenstart: 2016-04-26

Guten Tag, ich studiere zurzeit im 4. Semester Mathematik an einer Uni. Leider ist es bei mir so, dass ich mich mit meinem Studium sehr abmühe. Ich schaffe es einfach nicht, länger Zeit an einem Beweis zu sitzen und ihn zu lösen. Vor allem Funktionalanalysis und Algebra sind mir zu theoretisch. Die einzigen Bereiche die mich interessiert sind Statistik/Stochastik und Numerik Ich denke schon, dass ich das Studium schaffen würde, aber es stellt sich mir nun die Frage, ob es sich auszahlt. Kann mir auch keinen Master im Bereich Mathematik vorstellen und so sind natürlich die Berufsmöglichkeiten mit nur einem Bachelor nicht gerade berauschend. Für mich kommen nur 3 Möglichkeiten in Betracht. 1) Zweitstudium der Elektrotechnik an einer FH 2) Zweitstudium der Informatik an der Uni Bei beiden würde ich noch versuchen nebenbei den Bachelor in Mathematik fertig zu machen. 3) Mathematik Bachelor fertig machen Durch einen Studienwechsel erhoffe ich mir, dass ich eine weniger beweislastige Mathematik und mehr angewandte Inhalte vorfinde. Ich weiß, dass es in diesem Forum bereits sehr viele Fragen dieser Form gibt. Aber vielleicht könnt ihr mir doch ein paar Ratschläge bzw. eure Erfahrungen für meine jetzige Situation mitteilen. PS: Bin übrigens erst 22 Jahre alt. Mit freundlichen Grüßen Liv82


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Jonathan_Scholbach
Junior Letzter Besuch: vor mehr als 3 Monaten
Dabei seit: 15.03.2016
Mitteilungen: 14
  Beitrag No.1, eingetragen 2016-04-26

Hi Liv82, ich habe einige Jahre Mathematik studiert (damals noch im Diplomstudiengang), und dann zu Germanistik und Philosophie (im Bachelor) bzw. Literatur- und Kulturwissenschaft (im Master) gewechselt. Ich habe es nicht bereut, auch sehr spät noch gewechselt zu haben. Generell sollte man in meinen Augen keine allzu große Scheu davor haben, das Studienfach zu wechseln. Wenn man merkt, dass man ein Studium nicht schafft oder es einem nicht liegt, dann sollte man das anerkennen. Woher sollte man vorher wissen, ob man den Anforderungen eines Mathestudiums gewachsen ist und ob es das Richtige für einen ist? Aus der Schule jedenfalls nicht. Es ist nicht verwunderlich, wenn man das erst mit Ausprobieren feststellt. Ob das auf dich zutrifft, kannst du selbst am besten einschätzen. Die realistische Selbsteinschätzung ist hier ebenso relevant wie schwierig. Wenn du denkst, dass du den Bachelor schaffst, solltest du erwägen, ihn zu Ende zu führen und dir dabei auch vor konkret Augen führen, welche Möglichkeiten dir ein Mathe-Bachelor sichert. Diese Möglichkeiten musst du gegen die von dir beschriebenen Mühen abwägen. Vielleicht gibt es ein Masterstudium (Informatik etwa), das du gern studieren würdest, und zu dem du mit einem Mathe-Bachelor Zutritt erhältst? Mit einem konkreten Ziel vor Augen ist es auch leichter, sich für Dinge zu motivieren, die einem sonst schwerer fallen oder für die man sich nicht begeistern kann. Viele Grüße, Jonathan


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