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Ausbildung Prozentsatz Vermittlungsgebühren für Nachhilfe
syngola
Senior Letzter Besuch: vor mehr als 3 Monaten
Dabei seit: 21.10.2003
Mitteilungen: 2852
Wohnort: Berlin
  Themenstart: 2017-03-31

Hallo, ich möchte Euch gerne fragen, welche Erfahrungen Ihr mit Nachhilfeagenturen gemacht habt (Bitte ohne Namen zu nennen). Wie hoch waren bei Euch die Vermittlungsgebühren in Prozent? Bei der Agentur bei der ich momentan arbeite sind es nämlich 50%... Das kommt mir unüblich hoch vor. Gruß, Peter


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dietmar0609
Senior Letzter Besuch: in der letzten Woche
Dabei seit: 29.06.2007
Mitteilungen: 3168
Wohnort: Oldenburg , Deutschland
  Beitrag No.1, eingetragen 2017-03-31

Finde das Thema Nachhilfe hochinteressant ! 50% halte ich für unverschämt. Meine bisherige Erfahrung: Arbeiten in Nachhilfeschulen: 8 - 16/18 Euro netto für den Lehrer. Vermittlung über Agenturen: Habe bisher nur ein Angebot gehabt, allerdings 180 km weit weg von meinem Wohnort, ca 20%. Frage an alle potentiellen Nachhilfelehrer: Welche Preise sind in Eurer Gegend für Mathe Oberstufe üblich und machbar? (ohne Agentur) Ich habe die Erfahrung gemacht (wohne in Oldenburg): 20 Euro (60 Min, Oberstufe Abitur) sind eine magische Schwelle, worüber hinaus die Eltern ungern gehen. Habe lange Zeit in Frankreich Nachhilfe gegeben, da waren 25 - 30 Euro leicht zu erreichen. Gruss Dietmar


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syngola
Senior Letzter Besuch: vor mehr als 3 Monaten
Dabei seit: 21.10.2003
Mitteilungen: 2852
Wohnort: Berlin
  Beitrag No.2, vom Themenstarter, eingetragen 2017-03-31

Hi, danke schonmal für die Antwort. Dann heißt es flux die Agentur wechseln ;) Gruß, Peter


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phiregen
Aktiv Letzter Besuch: im letzten Quartal
Dabei seit: 18.08.2010
Mitteilungen: 570
  Beitrag No.3, eingetragen 2017-04-04

Was Agentur? Was für ne Agentur??? Ich kenne Nachhilfe so: 1.Variante: Hänge Zettel aus. 90 Min Oberstufe kann man 20 Euro nehmen. Ggf und wenn das Abi in vier Wochen bevor steht auch 25. 2.Variante: In der Nachhilfeschule arbeiten. Da habe ich für 90 min 16 Euro bekommen. Der Witz war aber: Oft waren es dann 3-4x90 am Stück und das war dann an einem Ort. Insofern ganz ok und man bekam das Geld auch, falls die Schüler nicht kamen, was so in 5-10% der Fälle vorkam. 3. Variante: Du wirst nach erfolgreicher Nachhilfe in den Varianten 1 oder 2, von den Schülern Empfohlen. Das ist wichtig, weil naturgemäß eine gute Nachhilfe dazu führt, dass man seine Schüler "verliert". Mehr als 7,8 Km bzw. 25 min mit den öffentlichen Verkehrsmitteln würde ich niemals fahren. Das lohnt sich nicht. In ein paar Einzelfällen kamen die Schüler auch zu mir heim. Allerdings wollen die das oft nicht. Gruppennachhilfe ist übrigens viel anstrengender. Da würde ich schauen, dass bei 2 Leuten jeder 15 Euro zahlt und bei mehr, jeder mindestens 10.


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syngola
Senior Letzter Besuch: vor mehr als 3 Monaten
Dabei seit: 21.10.2003
Mitteilungen: 2852
Wohnort: Berlin
  Beitrag No.4, vom Themenstarter, eingetragen 2017-04-05

Ich arbeite als freier Mitarbeiter bei einer Nachhilfeagentur. Das heißt ich bekomme Schüler Studenten vermittelt, brauch also keine Zettel aushängen ;) Dafür behält aber die Agentur einen gewissen Prozentsatz Vermittlungsgebühr vom Betrag den der Student für die Nachhilfe bezahlt ein. Der Vorteil sind einfach deutlich mehr Aufträge und eine gewisse Rechtssicherheit.


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phiregen
Aktiv Letzter Besuch: im letzten Quartal
Dabei seit: 18.08.2010
Mitteilungen: 570
  Beitrag No.5, eingetragen 2017-04-05

Ah im Prinzip wie bei dem Nachhilfeinstitut. Dieses hatte den Vorteil, dass das dann dort in den Räumlichkeiten war. Zu den Preisen war es meiner Erinnerung nach (2-3 Jahre her) so, dass es pro Einzelstunde (=90 min) ca. 33€ im "Abo" und 37€ bei einer einmaligen Stunde für den Schüler kostete. ca. 28€ wenn es zwei Schüler waren und ca. 22€ wenn es drei oder viert Schüler waren. Ich bekam immer die 16€. Aber die hatten natürlich mehrere 1000€ an Miete/Monat.


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Kitaktus
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Dabei seit: 11.09.2008
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Wohnort: Niedersachsen
  Beitrag No.6, eingetragen 2017-04-06

@phiregen: Bei mehreren tausend Euro Miete sollte es aber schon eine ganze Reihe von Unterrichtsräumen geben und da bleibt immer noch eine große Gewinnspanne übrig. Aus Arbeitnehmer-Sicht ist so ein Konzept nur sinnvoll für Leute, die kurzfristig ein bisschen was durch Nachhilfe hinzuverdienen möchten. Die müssen sich dann keine Gedanken darüber machen, wo der Unterricht stattfinden soll, wie sie an Schüler kommen und auch nicht darüber, wie es mit den Schülern weitergeht, wenn sie wieder aufhören Nachhilfe zu geben. @syngola: 50% für die reine Vermittlung zu kassieren halte ich für völlig übertrieben. Der Vermittler führt zwei, drei Telefonate und kassiert dann bei jeder Stunde genauso viel wie der Lehrer!?! Für jemand der fast kein unternehmerisches Risiko(*) trägt, ist das leicht verdientes Geld. (*) Ich gehe mal davon aus, dass der Vermittler-Vertrag keinen garantierten Umsatz enthält.


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