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Matroids Matheplanet Forum Index » Erfahrungsaustausch » Gedanken über ein Doppelstudium
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Universität/Hochschule Gedanken über ein Doppelstudium
Makusss
Neu Letzter Besuch: im letzten Quartal
Dabei seit: 09.10.2019
Mitteilungen: 4
Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Themenstart: 2019-10-09


Moin,
ich studiere im 5 Semester Informatik und "spezialisiere" mich im Bereich KI/ML an der TU Berlin. Nun Frage ich mich allerdings in wie weit meine Spezialisierung Sinn macht und ob ich überhaupt das nötige Wissen habe, erlernen werde um in diesem Bereich, nach dem Master, arbeiten/forschen zu können. Denn mir fehlt meiner Meinung nach die Mathematik und deshalb denke ich über ein Doppelstudium nach, obwohl ich dieses Pensum kaum, eher garnicht, in Regelzeit schaffen werde und ich nun eh schon 26 Jahre alt bin (spätes Abi).
Ich habe auch schon darüber nachgedacht mir die Rosinen aus dem Mathe-Studium zu picken (Statistik, W-Theorie und ggf. Numerik), darf ja immerhin 60LP an Zusatzmodulen im Bachelor ableisten, stehen auch auf dem Zeugnis, gehen aber nicht in die Bewertung ein.

Allerdings klappt dies ja auch nicht ganz, denn als Mathematiker gehören zu den Grundlagen Ana 1-3, Maßtheorie, Lina 1-2 und diese werden vorausgesetzt um Statistik, W-Theorie hören zu können.

Nun muss ich natürlich noch sagen, dass ich teilweise schon fit in Lina 1-2 und Ana 1-2 bin, allerdings im Ing/Inf Bereich, was ja wiederum ein unterschied ist.


Machen wir es kurz, ich verzweifle gerade etwas an meinen späteren Zielen und habe keine Ahnung wie ich diese Pensum + Werktätigkeit (starte ich dieses Semester) bewältigen sollte, wenn ich Mathe offiziell studiere, also als Doppelstudium. Studiere ich es allerdings nicht als Doppelstudium, dann sieht der Arbeitgeber natürlich nicht die Leistung, denn die schauen sich die belegten Module ja eh nicht an.

Ich entschuldige mich schon jetzt einmal für dieses Gejammer, aber man hat eben keinen fachkundigen Ansprechpartner, die Profs kann man menschlich in die Tonne klopfen.



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ochen
Senior Letzter Besuch: in der letzten Woche
Dabei seit: 09.03.2015
Mitteilungen: 2462
Aus: der Nähe von Schwerin
Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.1, eingetragen 2019-10-09


Hallo,

zu Statistik kann ich nichts sagen, aber zu Wahrscheinlichkeitstheorie I an der TU Berlin schon. Meiner Einschätzung nach kannst du diesen Kurs auch mit den Kenntnissen aus Analysis I und II für Ingenieurswissenschaften und Linearer Algebra für Ingenieurswissenschaften belegen. Vielleicht müsstest du dir noch selbst aneignen, was eine $\sigma$-Algebra ist.



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Makusss
Neu Letzter Besuch: im letzten Quartal
Dabei seit: 09.10.2019
Mitteilungen: 4
Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.2, vom Themenstarter, eingetragen 2019-10-09


Hallo ochen,
danke für die Rückmeldung.

Wahrscheinlichkeitstheorie I wäre machbar ja, denn ich habe fast dasselbe auch in Informatik gehabt, auch wenn σ-Algebra ein fremder Begriff ist:)
Mir geht es aber eher um Wahrscheinlichkeitstheorie 2-x, also die tiefe Theorie und in wie weit die beim Arbeitgeber ankommen würde, denn die Leute dort schauen ja nicht genau hin. Habe nur etwas Angst mich komplett zu vermachen und am Ende Arbeitslos zu sein.



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Kleine_Meerjungfrau
Senior Letzter Besuch: im letzten Monat
Dabei seit: 29.10.2003
Mitteilungen: 3302
Aus: Köln
Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.3, eingetragen 2019-10-09


Hallo Makusss,

zu den Berufsaussichten kann ich dir nichts sagen. Auch mit dem Doppelstudium heute kenne ich mich nicht aus, ich habe noch zu Zeiten der alten Diplom/Magister-Studiengänge studiert. Ich kann dir aber ganz generell sagen: Prüfe doch als aller erstes einmal, ob du überhaupt noch ein Doppelstudium beantragen kannst. Dafür gibt es heute bestimmt auch noch Kriterien, die erfüllt werden müssen. Früher musste man zum Beispiel das Grundstudium in Regelstudienzeit beendet haben, um ein Doppelstudium beantragen zu können.
Und dann muss man auch bedenken, dass man sich nach zwei Prüfungsordnungen richten muss. Auch da gibt es ja Fristen, bis wann welche Prüfung abzulegen ist.

Du sagst ja selbst schon, dass du wohl ein Zeitproblem bekommen würdest. Das will halt sehr gut überlegt sein. Informiere dich da gründlich und wäge gut ab.

Hast du denn eine Werktätigkeit, die etwas mit deinem Studium zu tun hat? Wenn du da etwas hast, das dir später eventuell zu einer Stelle verhelfen könnte, dann ist das meiner Meinung viel mehr Wert als irgendwelche Scheine an der Uni.

Gruß
kleine Meerjungfrau


-----------------
Gib jedem Tag die Chance, der schönste deines Lebens zu werden. (Marc Twain)



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Makusss
Neu Letzter Besuch: im letzten Quartal
Dabei seit: 09.10.2019
Mitteilungen: 4
Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.4, vom Themenstarter, eingetragen 2019-10-09


Hallo Kleine_Meerjungfrau,
soweit ich informiert bin gibt es weder fristen noch irgendwelche Kriterien.
Das einzige Problem ist halt, dass man nur für das "Erststudium" Bafög erhält und somit wegen möglicher Überschreitung der Regelzeit im Bachelor nicht mehr gefördert wird, im Master kann man dann wieder Bafög bekommen, aber nur 4 Semester.

Eigentlich würde mich die Regelezeit nicht interessieren, aber da ich schon "Steinalt" bin und die Arbeitgeber keine 30 Jährigen Absolventen wollen, so wie man hört, ist das ein Problem. Kenne ehrlich gesagt auch keinen der in Regelzeit abschließt, Berlin ist da etwas anders, aber die TU ist auch knallhart.

Ja, ein Zeitproblem werde ich garantiert bekommen, wenn ich die Regelzeit einhalten möchte. 60LP pro Semester sind utopisch, 40-50 aber machbar, je nach Modul.

Ja, ich habe eine Werktätigkeit, aber leider in der SWE und dies ist nun wirklich nicht mein Traumberuf. Da aber Geld nicht stinkt, habe ich die Stelle vorläufig angenommen hoffe aber irgendwie in einen interessanten Bereich unterzukommen.


Es ist leider alles sehr kompliziert:( Wenn ich 20 wäre würde ich hier garnicht erst fragen, denn da wäre es Wurst, aber jetzt muss alles stimmen, oder ich kann bei Rewe Brötchen packen, nicht das dies ein schlechter Job wäre, aber du verstehst schon.



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Kornkreis
Senior Letzter Besuch: in der letzten Woche
Dabei seit: 02.01.2012
Mitteilungen: 802
Aus: Chemnitz
Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.5, eingetragen 2019-10-09


2019-10-09 12:14 - Makusss im Themenstart schreibt:
Moin,
ich studiere im 5 Semester Informatik und "spezialisiere" mich im Bereich KI/ML an der TU Berlin. Nun Frage ich mich allerdings in wie weit meine Spezialisierung Sinn macht und ob ich überhaupt das nötige Wissen habe, erlernen werde um in diesem Bereich, nach dem Master, arbeiten/forschen zu können. Denn mir fehlt meiner Meinung nach die Mathematik

Es ist ein Irrglaube, xyz Module belegt haben zu müssen, um in irgendeinem Gebiet arbeiten oder forschen zu können (von den ganz grundlegenden Modulen mal abgesehen). Dann würde man nämlich nie fertig werden, immer fehlt irgendwas, das man meint vorher noch lernen zu müssen. Wenn du dich in der KI-Forschung spezialisierst, wirst du bestimmt die Sachen, die du brauchst, mit der Zeit lernen. Natürlich schadet es nicht, vorher ausführlich die mathematischen Gebiete zu studieren, aus denen sich die KI-Forschung bedient. Aber einiges (das meiste?) davon wirst du direkt wahrscheinlich gar nicht brauchen.

Wenn du aber wirklich gern die zugrundeliegenden mathematischen Gebiete studieren möchtest, dann schlage ich dir vor, tatsächlich einfach nach Lust und Laune die einzelnen Module zu belegen - so habe ich das auch gemacht (als Physikstudent). Wenn du irgendwann dann genug Module zusammen hast, kannst du daraus auch einen Master machen (musst nur die Masterarbeit nachholen). Aber auch ohne den Master denke ich, dass es für einen zukünftigen Arbeitgeber durchaus verständlich und positiv ist, wenn du eben zusätzliche und nützliche Module belegst, was dann auch direkt eine längere Studienzeit erklären wird. Gibt es bei euch ein Studium Generale? Da steht ganz übersichtlich aufgeschlüsselt auf einem extra Zeugnis (Zertifikat), welche zusätzlichen Module du belegt hast, sodass es für den Arbeitgeber nachvollziehbar ist.

Analog zu dem, was ich oben geschrieben habe, finde ich auch die "aber ich brauche erst das und das bevor ich dieses Modul belegen kann"-Sichtweise nicht hilfreich. Stattdessen kannst du dich in fortgeschrittenere Vorlesungen einfach reinsetzen - die Grundlagen werden dort am Anfang meist wiederholt und du kannst Fehlendes dann im Selbststudium nachholen oder in den Ferien schon mal vorarbeiten.



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Makusss
Neu Letzter Besuch: im letzten Quartal
Dabei seit: 09.10.2019
Mitteilungen: 4
Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.6, vom Themenstarter, eingetragen 2019-10-10


Hallo Kornkreis,
Danke für die Antwort.

Ich gehe einmal auf deinen letzten Absatz ein, denn mein Angst liegt hier nicht in dem Punkt, dass ich stoffliche Dinge nicht nacharbeiten kann, sondern vielmehr, dass meine Fähigkeiten nicht ausreichend sind.
Als Informatiker lerne ich zu beweisen und diese auch schön zu strukturieren und sauber aufzuschreiben, aber in einem fortgeschrittenen Mathematikmodul schaut die Welt doch ganz anders aus:).

Und klar, man kann sich das alles selbst beibringen, nur wüsste ich ohne Kontrolle meiner Arbeit im Moment, nicht wie.

Ich könnte zwar hier meine Beweise etc. vorstellen und besprechen, nur ob das zielführend ist, kann ich nicht sagen. Des Weiteren bin auch etwas überfordert, wo man da am besten anfängt:)

Wie meinst du das eigentlich mit den Master? Ich kann doch nicht einfach so einen Master in Mathe machen:)

Lg

Makusss



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Folgende Antworten hat der Fragesteller vermutlich noch nicht gesehen.
Er/sie war noch nicht wieder auf dem Matheplaneten
AlexanderS
Aktiv Letzter Besuch: im letzten Monat
Dabei seit: 22.05.2019
Mitteilungen: 26
Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.7, eingetragen 2019-10-10


Guten Abend.
Ich möchte mich hier einmal dazugesellen, denn ich habe ein ähnliches Vorhaben wie der TE und möchte nicht unbedingt ein neues Thema öffnen.

Ich studiere im 3 Semester Informatik und die Stochastik/Statistik finde ich sehr interessant und überlege ein Doppelstudium, auch an der TU-Berlin zu wagen. Allerdings sind gibt es dort  Module, wie Computerorientierte Mathematik (22LP)oder Numerik 1 die ich als Informatiker nicht benötige, da die Überschneidung ziemlich groß, allerdings nicht anrechenbar sind.

Nun überlege ich Analysis (2)-3, lineare Algebra 2 und Maß- und Integrationstheorie im Selbststudium zu bearbeiten, also durch Vorlesungsaufzeichnungen und den Übungen etc., damit ich das Beweisen etwas lerne und dann in der Lage zu sein, Stochatik 2 usw. zu hören, also die Module zu hören, die ich mir auch anrechnen lassen wollen würde.
Da ich 60LP an Zusatzmodulen belegen kann und ich mir im Master 30 davon sofort anrechnen lassen darf, sowie 20 im Bachelor, würde ich ja eigentlich Informatik mit Nebenfach Mathematik studieren, nur das ich die für mich wichtigen Module filtere.

Glaubt ihr das vorhaben macht Sinn und man kann das beweisen auch im Selbststudium erlernen ?

mfg
Alex



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Kleine_Meerjungfrau
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Dabei seit: 29.10.2003
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Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.8, eingetragen 2019-10-11


Ich verstehe ehrlich gesagt nicht so ganz, was euer Problem dabei ist, euch einfach mit in die Vorlesungen/Übungen zu setzen. Warum die Grundlagenvorlesungen autodidaktisch lernen wollen, wenn man sich doch das Leben einfacher machen kann? Und wenn ihr die Übungen zu den Grundlagenvorlesungen besucht, dann lernt ihr doch auch das Beweisen und habt eine Kontrolle durch euren Tutor/Übungsleiter.


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Gib jedem Tag die Chance, der schönste deines Lebens zu werden. (Marc Twain)



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Kornkreis
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Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.9, eingetragen 2019-10-12


2019-10-10 00:45 - Makusss in Beitrag No. 6 schreibt:
Wie meinst du das eigentlich mit den Master? Ich kann doch nicht einfach so einen Master in Mathe machen:)

Na wenn du genug Module bestanden hast, kannst du die für ein Masterstudium anrechnen lassen und es fehlt dann eben nur noch die Masterarbeit und evtl. noch ein paar wenige Module.

Zum Thema Beweisen (wobei das Beweisen von Sätzen von Anfängern oft als zu glorreich angesehen wird - genauso wichtig sind Definitionen von geeigneten Objekten, man muss erst mal erkennen, welche Objekte sich zu betrachten lohnen; auch das Betrachten von nützlichen Beispielen ist wichtig).
Hier kann ich schon verstehen, dass ihr ein wenig Bammel vor tieferen Vorlesungen habt. Tatsächlich könnte es frustrierend sein, wenn der Vorlesende eine Definition oder einen Beweisschritt als trivial abtut, was aber nur für diejenigen trivial ist, die schon ein bisschen mehr mathematische Erfahrung gesammelt hat. Oder auch wenn Verbindungen zu anderen mathematischen Gebieten für Beispiele oder Erläuterungen benutzt werden, ihr diese Verbindungen aber mangels Wissens nicht nachvollziehen könnt.

Wenn ihr euch also bezüglich mathematischer Fertigkeiten unsicher seid, belegt ruhig eine Grundvorlesung, z.B. Algebra I, Stochastik I oder so (wenn ihr schon die Reihe Mathematik für Nebenfächler durch habt und damit die absoluten Grundlagen von Ana und LinALg draufhabt).
Mit mehr Selbstbewusstsein und der Erkenntnis, dass in der Mathematik immer wieder die gleichen Konzepte und Ideen auftauchen, könnt ihr euch dann in die höheren Vorlesungen setzen.



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AlexanderS
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Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.10, eingetragen 2019-10-14


Guten Tag.

2019-10-11 21:33 - Kleine_Meerjungfrau in Beitrag No. 8 schreibt:
Ich verstehe ehrlich gesagt nicht so ganz, was euer Problem dabei ist, euch einfach mit in die Vorlesungen/Übungen zu setzen. Warum die Grundlagenvorlesungen autodidaktisch lernen wollen, wenn man sich doch das Leben einfacher machen kann? Und wenn ihr die Übungen zu den Grundlagenvorlesungen besucht, dann lernt ihr doch auch das Beweisen und habt eine Kontrolle durch euren Tutor/Übungsleiter.

Ja da hast du Recht, ich werde es auch so machen. Das Grundproblem ist denke ich mal die Angst irgendetwas zu verpassen oder zu scheitern:)
Die größte Angst ist natürlich auch, dass der spätere Arbeitgeber diese Leistung nicht anerkennt, bzw das man in trotz der selben Kenntnisse wie ein Mathematiker, keine Chance auf den Job hat, weil man halt keinen Abschluss in der Mathematik hat nur rund 80LP in Vertiefungsmodulen.
Wenn man sich jetzt z.B auf Stochastik und Versicherungsmathematik spezialisiert (80-90 LP), dann wäre es interessant zu sehen, ob diese Person auch eine Chance in einer Versicherung hat :=)




2019-10-12 01:02 - Kornkreis in Beitrag No. 9 schreibt:

Na wenn du genug Module bestanden hast, kannst du die für ein Masterstudium anrechnen lassen und es fehlt dann eben nur noch die Masterarbeit und evtl. noch ein paar wenige Module.

Interessant wusste garnicht das so etwas möglich ist, denn die Verlangen ja die Grundlagenmodule und wenn man nur die Vertiefung sich als Zusatz anerkennen lässt, zicken die doch bestimmt rum.

LG
Alex



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Kitaktus
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Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.11, eingetragen 2019-10-14


Ich kann natürlich nicht sagen, wie andere das machen. Aber ich schaue mir nicht bewusst das Alter eines Bewerbers an(*), sondern eher die Studiendauer. Aber auch das ist nur ein Priorität-2-Kriterium.
Ich schaue mir an, welche Module belegt wurden, aber nicht mit irgendeinem Soll-Studienplan im Hinterkopf, den ich bei zig verschiedenen Studienrichtungen von zig verschiedenen Hochschulen sowieso nicht auswendig kenne.
Ich finde es gut, wenn auf zusätzliche Module im Anschreiben hingewiesen wird, auch gerne mit einer kurzen Erklärung, warum man diese Module belegt hat.

(*) Beim Lesen des Lebenslaufs nimmt man das Alter eines Bewerbers schon unterbewusst wahr. Aber ich sortiere niemanden deswegen aus. Ich habe z.B. auch viele ausländische Bewerber, die nach einem Studium in ihrem Heimatland bereits gearbeitet haben und dann anfingen Sprachkurse zu machen, um in Deutschland weiter/nochmal zu studieren.



Ich habe zwar nicht Informatik studiert, aber mich viel mit angewandter Mathematik, Optimierung, Algorithmen usw. beschäftigt.
Aus der "restlichen" Mathematik braucht(e) man vor allem elementare Wahrscheinlichkeitsrechnung und lineare Algebra. Ich sehe da erstmal nicht den Bedarf eines vollständigen Mathematikstudiums, um genügend Grundlagen für die Informatik zu haben.



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AlexanderS
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Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.12, eingetragen 2019-10-14


Hallo Kitaktus,
die Optimierungstheorie linear, nicht linear und diskret hat mich auch schon interessiert, vlt werde ich auch dort 1-2 Module hören, teilweise kommt mir der Stoff aus der Theoretischen Informatik auch bekannt vor.

Naja wie dem auch sein, ich werde mich dieses Semester mal mit den Grundlagen vertraut machen und nächstes Semester Wahrscheinlichkeitstheorie der Mathematiker hören, vlt vorher noch Maßtheorie und dann mal schauen ob ich die restlichen Vorlesungen dazu auch noch besuche, schaden tut es ja nicht sich weiterzubilden.


Zum Thema Alter:
Ich habe meinen Schulabschluss bzw alles wegen einer Erkrankung auf dem zweiten Bildungsweg gemacht, werde daher, wenn ich den Master mache, ca 28-29 sein, kann es aber nun mal nicht ändern, shit happens:)

Einen schönen Tag noch
 



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Kornkreis
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Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.13, eingetragen 2019-10-14


2019-10-14 11:45 - AlexanderS in Beitrag No. 10 schreibt:
Interessant wusste garnicht das so etwas möglich ist, denn die Verlangen ja die Grundlagenmodule und wenn man nur die Vertiefung sich als Zusatz anerkennen lässt, zicken die doch bestimmt rum.

Du wirst ja zu dem Zeitpunkt einen Bachelor in Informatik haben, sodass der Master in Mathe ohne Bachelor meistens kein Problem darstellt. Und dann kannst du dir die bereits belegten Module anrechnen lassen.



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AlexanderS
Aktiv Letzter Besuch: im letzten Monat
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Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.14, eingetragen 2019-10-14


2019-10-14 20:09 - Kornkreis in Beitrag No. 13 schreibt:
2019-10-14 11:45 - AlexanderS in Beitrag No. 10 schreibt:
Interessant wusste garnicht das so etwas möglich ist, denn die Verlangen ja die Grundlagenmodule und wenn man nur die Vertiefung sich als Zusatz anerkennen lässt, zicken die doch bestimmt rum.

Du wirst ja zu dem Zeitpunkt einen Bachelor in Informatik haben, sodass der Master in Mathe ohne Bachelor meistens kein Problem darstellt. Und dann kannst du dir die bereits belegten Module anrechnen lassen.

Hi.
Ich habe den Fachbereich einmal wegen des Masters angeschrieben, denn die sind an der TU Berlin ziemlich streng, wenn es um die Zulassungsvoraussetzungen zum Master geht



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phiregen
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Dabei seit: 18.08.2010
Mitteilungen: 510
Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.15, eingetragen 2019-10-18


Hi,

wenn dein Ziel ein Job ist: Dann arbeite jetzt neben dem Studium in dem entsprechenden Job und absolviere das ein oder andere Praktikum.

Wenn du wirklich KI und Machine-Learnung studierst und generell Fit in der Data-Science bist, solltest du doch überall mit Kusshand genommen werden. Jedes große Unternehmen will sich gerade digital transformieren und findet keine Leute. Der Durchschnitts-Angestellte kann nicht mal ein SQL-Abfrage starten. Ich spreche jetzt aus Sicht der Versicherungsbranche, aber da ist es so ziemlich genau so.
Daten von A nach B zu bekommen ist oft ein monatelanges Projekt,
weil es eine uralt-IT gibt. Und dann kommt ein KI und Machinelearning-Master rein.. da gehen denen die Augen über.
Wenn du ganz gute Noten und vor allem Berufserfahrung neben dem Studium mitbringst, dann interessiert doch keinen Mensch ob du auf dem Zeugnis Numerik stehen hast oder nicht.

Für die Forschung ist das ebenfalls unnötig. Wieso?
Na du kannst du daheim in deinem Tempo jeden Stoff den du willst lernen. Dein Ziel ist doch Können und nicht Scheine zu sammeln, oder?



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