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Kein bestimmter Bereich Verschwundene Sterne
Slash
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Dabei seit: 23.03.2005
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Wohnort: Sahlenburg (Cuxhaven)
  Themenstart: 2019-12-17

100 Sterne verschwunden: Extremes natürliches Phänomen oder Außerirdische? Nach einem Fund vor Jahren haben Astronomen nun 100 Lichtpunkte identifiziert, die nur in alten Sternenkatalogen auftauchen. Was dahinter steckt, ist unklar. (Quelle: heise.de) ...aber Außerirdische haben damit wohl nichts zu tun. ;-) Gruß, Slash


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Ehemaliges_Mitglied
  Beitrag No.1, eingetragen 2019-12-19

\quoteon(2019-12-17 14:04 - Slash im Themenstart) ...aber Außerirdische haben damit wohl nichts zu tun. ;-) \quoteoff Das geht aber aus dem Artikel nicht zweifelsfrei hervor. :-(


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Ex_Senior
  Beitrag No.2, eingetragen 2019-12-19

Die Sterne mussten für eine galaktische Hyperraum-Expressroute weg. Habt ihr eure Handtücher schon dabei? :-D


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Ehemaliges_Mitglied
  Beitrag No.3, eingetragen 2019-12-19

\quoteon(2019-12-19 07:12 - stpolster in Beitrag No. 2) Die Sterne mussten für eine galaktische Hyperraum-Expressroute weg. Habt ihr eure Handtücher schon dabei? :-D \quoteoff Ich kenne den Serie nicht. Nur aus Zwangszitaten. Wie benötigen allerdings eine sachliche Analyse.


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Bernhard
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Dabei seit: 01.10.2005
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Wohnort: Merzhausen, Deutschland
  Beitrag No.4, eingetragen 2019-12-20

\quoteon(2019-12-17 14:04 - Slash im Themenstart) ...aber Außerirdische haben damit wohl nichts zu tun. ;-) \quoteoff Natürlich nicht. Das ist die menschengemachte Klimaveränderung. Erst das Waldsterben, dann das Artensterben, jetzt das Sternesterben! :-P Viele Grüße, Bernhard


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Ehemaliges_Mitglied
  Beitrag No.5, eingetragen 2019-12-20

Lieber Bernhard, lieber Stolper, ich möchte euch bitten, sachlich und wohlweislich auf das vom lieben Slash aufgeworfene Thema einzugehen. Wenn das für euch zu schockierend oder ähnlich ist, im Sinne einer psychologischen Verdrängungsreaktion oder ähnlich, dann schaut ihr besser eure Serien vom Typ Sorglos-TV; und überlasst die Behandlung sachkundigen Persönlichkeiten. Nach meinem Kenntnisstand sind irgendwas 600 Mio. Sterne katalogisiert; wesentlich durch Messungen aus den 1960er Jahren. Davon werden -nach dieser neuen Auswertung- jetzt 150'000 vermisst. Man hat sich davon 24'000 rausgegriffen und genauer untersucht und davon fehlen 100 Stück. Das führt zu dem Titel "100 Sterne verschwunden", der, trotz unzureichend dargestelltem Sachverhalt, dem Durchschnittsverbraucher bereits ausreichend gewisse journalistische Brisanz darbietet; wie ausgeführt liegt der Fall aber in anderen Größenordnungen.


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pzktupel
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  Beitrag No.6, eingetragen 2019-12-20

Es sind außerirdische Zivilisationen, die sogenannten "Sternbeißer" - jetzt bald auch in Ihrer Nähe https://matheplanet.de/matheplanet/nuke/html/images/forum/subject/lookaround.gif (..auweia, nun gibts ne Schelle) Klingt aber interessant, warum die sichtbar weg sind. Hab im Text nichts gefunden, wie weit die weg sind. Vielleicht sind es bewegliche Objekte, die nun woanders zu sehen sind.


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Ex_Senior
  Beitrag No.7, eingetragen 2019-12-20

\quoteon(2019-12-20 18:43 - pzktupel in Beitrag No. 6) (..auweia, nun gibts ne Schelle) \quoteoff Strafe muss sein. Aber: Nachdem ich schon zu \quoteon(2019-12-20 17:58 - geroyx in Beitrag No. 5) ... lieber Stolper, ... \quoteoff geworden bin, wirst du vielleicht zu "putzel". :-P Aber ich hatte mich getäuscht. Es waren nicht die Vogonen, sondern Gouverneur Wilhuff Tarkin. Alderaan war der Test, dann nahm er sich die Sterne vor. Es ist erstaunlich: In der Sci-Fi-Kultur gibt es oft die Vernichtung von Himmelskörpern. Die "Zerstörer", aber auch die Allianz unter Führung der Menschheit, vernichten z.B. in "Menschen wie Götter" (von Snegov) mehrere große Sterne und schaffen so mit einem hypothetischen Tanew-Effekt neuen Raum. Wer weiß, vielleicht gibt es ja so etwas. Wir wissen es bloß noch nicht. :-D Solange es keine wissenschaftliche Erklärung gibt, darf man spekulieren. Und vor allem: Es macht Spaß. Frohe Weihnachten Steffen


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mibe201067
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Dabei seit: 11.06.2019
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  Beitrag No.8, eingetragen 2019-12-20

Warum kommt man stets auf die unwahrscheinlichste Lösungsvariante (Aliens), wenn man ein astronomisches Phänomen entdeckt hat? Zum Stichwort "Dyson-Sphären": Der Zweck dieser Sphäre ist sicher nicht, den Stern zu löschen, wie im Beitrag beschrieben: Nach 70 Jahren müsste man die Sonne doch auch mal wieder sehen können. Ich würde wetten wollen, dass es im Radius dessen, wo man einzelne Sterne in Teleskopen betrachten kann nicht einmal mikroskopisches Leben gibt, - zumal um diesen Stern in diesem Beitrag auch kein Planet darauf erwähnt wurde. Wo sollten also die Aliens, welche eine Dysonsphäre gebaut hätten, leben? Wenn überhaupt Leben außerhalb der Erde existiert, dann aus der Wahrscheinlichkeit heraus (100 Mrd. Galaxien mit 100 Mrd. Sternen, im beobachtbaren Teil des Universums usw., wobei aber auch schon 99,99999% ausfallen, weil die Bedingungen des betreffenden Sterns oder die Lage in der Galaxie dazu gar nicht geeignet sind...). Da wäre es höchst unwahrscheinlich, dass es schon in unserer Nähe entstanden wäre.


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Ehemaliges_Mitglied
  Beitrag No.9, eingetragen 2019-12-20

\quoteon(2019-12-20 22:32 - mibe201067 in Beitrag No. 8) Warum kommt man stets auf die unwahrscheinlichste Lösungsvariante (Aliens) .... \quoteoff Das hat aber eigentlich niemand behauptet. Fragwürdig sind eher diese Spaßvögel hier, die ein interessantes Thema ins Lächerliche ziehen wollen, weil sie nichts dazu betragen können.


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mibe201067
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  Beitrag No.10, eingetragen 2019-12-20

Dann haben Sie offenbar 1) Den Artikel nicht gelesen, Zitat: "In ihrer Studie gegen die Wissenschaftler auch auf die Möglichkeit ein, dass außerirdische Zivilisationen hinter den verschwundenen Sternen stecken" 2) Man muss das nicht explizit behaupten, denn so genannte "Dysons-Sphären" würden sich nicht von selbst bauen. Zum Thema "Spaßvogel": Sie sind doch parallel schon in der Diskussion "Entfernungen im Weltall und Alter des Weltalls" auf dem verbalen Kriegspfad.


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  Beitrag No.11, eingetragen 2019-12-20

\quoteon(2019-12-20 22:50 - mibe201067 in Beitrag No. 10) Dann haben Sie offenbar 1) Den Artikel nicht gelesen, Zitat: "In ihrer Studie gegen die Wissenschaftler auch auf die Möglichkeit ein, dass außerirdische Zivilisationen hinter den verschwundenen Sternen stecken" 2) Man muss das nicht explizit erwähnen, denn "Dysons-Sphären" würden sich nicht von selbst bauen. Zum Thema "Spaßvogel": Sie sind doch parallel schon in der Diskussion "Entfernungen im Weltall und Alter des Weltalls" auf dem verbalen Kriegspfad. \quoteoff Ach das meinten Sie. Ich hatte mich jetzt nur auf die Beiträge hier im Thread bezogen, wobei ich Ihren Beitrag, wie ich denke klargemacht zu haben, ausnahm. Und in dem anderen Beitrag habe ich reingeschossen, wobei ich sicherlich nicht den 1. Schuß abgelassen haben.


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mibe201067
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  Beitrag No.12, eingetragen 2019-12-20

Nun gut, dann habe ich es wohl missverstanden, nämlich, dass ich der Spaßvogel sein sollte. ;-) Zurück zum Thema: Bereits Drake hat 1961 durch stochastische Überlegungen dargelegt, dass bei skeptischer Betrachtung bereits "unintelligentes" Leben sehr unwahrscheinlich sein sollte. Dabei waren viele Faktoren noch gar nicht bekannt (Bedeutung des Mondes, Existenz eines großen Planeten [in unserem Fall Jupiter]) und die von Drake erwähnten Faktoren dürften zumeist zu hoch geschätzt werden. Ich würde sie alle eher ganz nahe bei 0 ansetzen und das Produkt dann entsprechend auch. Ob es eine Zivilisation gibt, die so technisch fortgeschritten sein kann, dass sie solche Dysons-Sphären bauen kann, ist sehr fraglich. Man müsste auch schon fragen, ob das überhaupt technisch möglich ist. Der berühmte Astronom M. Kaku erklärt in seinem letzten Buch "Abschied von der Erde" dazu, dass die produzierte Energie auch gespeichert werden muss und dass soviel (enorme) Abwärme entstehen würde und die man ins Weltall abgeführen müsste, dass der Aufwand hierzu den Nutzen der produzierten Energie für die Erde deutlich überschreiten würde.


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Bernhard
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  Beitrag No.13, eingetragen 2019-12-20

Hallo! \quoteon(2019-12-20 23:09 - mibe201067 in Beitrag No. 12) Ob es eine Zivilisation gibt die so technisch fortgeschritten sein kann, dass sie solche Dysons-Sphären bauen kann, ist sehr fraglich. Man müsste auch schon fragen, ob das überhaupt technisch möglich ist. \quoteoff Ich frage mich eher das umgekehrte: Aus irgendeinem Grund glauben wir immer, daß außerirdisches inteligentes Leben uns in Maßstäben überlegen sein müßte. Wir stellen uns entweder irgendwas ganz primitives vor, so eine Art einzellige Konstruktion von komplizierten Molekülverbänden, die miteinander irgendwie kommunizieren und sich reproduzieren können - oder eben irgendeine Sci-Fi-Spezies, die man - zumindest ich - lieber nicht persönlich auf der Erde haben möchte. Um zum Thema "Verlorene Sterne" zurückzukommen: Was gäbe es eigentlich für Möglichkeiten, einen Stern in so kurzer Zeit "auszuschalten"? Ich kannte so relativ schnelle Unterschiede der Lichtintensität bisher nur von Pulsaren o.ä. Aber der Übergang von einem Stern"leben" in ein anderes und einen anderen Status dauert doch viel länger, oder? Selbst Wenn man annähme, der Stern wäre kollabiert, explodiert und dann vollkommen zu Staub auseinandergeflogen und erkaltet, so hätte das 1. mehr Zeit gebraucht und man hätte 2. zuvor erst recht ein helles Aufleuchten beobachten müssen. Also ich kann das jedenfalls nicht erklären. Aber der Matheplanet ist ja ein eigener Planet mit intelligenten Bewohnern drauf. Vielleicht wissen die was. Warum gleich Aliens bemühen? Viele Grüße, Bernhard


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mibe201067
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Dabei seit: 11.06.2019
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  Beitrag No.14, eingetragen 2019-12-21

Pulsare rotieren mindestens 1000 mal pro Sekunde (nicht alle 70 Jahre) und in Form von Gammastrahlen, also für biologisches Leben absolut unverträglich.


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Kitaktus
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  Beitrag No.15, eingetragen 2020-01-07

Mir stellen sich da drei Fragen: 1) Sind die ursprünglich beobachteten Objekte real? 2) Sind es überhaupt Sterne? 3) Wenn ja, was könnte zu so schnellen Veränderungen führen? Aus dem Artikel geht für mich nicht so klar hervor, auf welcher Datenbasis man die 'Sterne' als "früher waren sie mal da" betrachtet. Das sie heute nicht mehr zu sehen sind, kann man ja (in gewissem Rahmen) überprüfen, aber ob sie früher real "da" waren, kann man nachträglich nicht unabhängig prüfen. Sind das einzelne Aufnahmen zu einem bestimmten Zeitpunkt? Wie kann man dann Sterne von anderen, kleineren, näheren und sich ggf. schneller bewegenden Objekten unterscheiden? Sind das wiederholte Aufnahmen des selben Aufnahmesystems? Könnte es da systematische Fehler gegeben haben, z.B. Doppelbilder. Oder gibt es unabhängige Aufnahmen zu unterschiedlichen Zeitpunkten von unterschiedlichen Systemen? Über welchen Zeitraum wurden die Sterne beobachtet und wann verschwanden sie? Verschwanden sie alle "gleichzeitig", z.B. als man auf ein anderes Aufnahmesystem umgestiegen ist, oder gingen die Lichter nach und nach aus? Könnte sich jemand mit größerem Astronomischen Grundwissen die Orginalpaper ansehen und hier berichten?


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