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Ingenieurwesen » Elektrotechnik » Dreieckschaltung mit parallelem Widerstand und Kondensator
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Universität/Hochschule J Dreieckschaltung mit parallelem Widerstand und Kondensator
Timsener
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Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Themenstart: 2020-07-20


Hallo zusammen,

ich verzweifle grade leider an folgender Aufgabe zur Dreieckschaltung:


Gefragt ist also Strangstrom I 1/2
Herauskommen soll wohl: 7,464A∠69,65°

Mein Hauptproblem liegt an den parallelen Kondensatoren und Widerständen.
Ich habe es schon mit S=3*U(str)*I(str) und umformen probiert. Leider ohne Erfolg.

Danach habe ich probiert mir einen Strang anzuschauen. Habe dann die Blind und Scheinleistung berechnet und versucht daraus den Widerstand für Widerstand und Kondensator rauszufinden um anschließend aus Spannung und Widerstand die Stromstärke zu berechnen. Hat leider auch nicht funktioniert.

Meine letzte Hoffnung ist also, das jemand mir hier einen Denkanstoß geben kann.

Vielen Dank!😄



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rlk
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Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.1, eingetragen 2020-07-20


Hallo Timsener,
herzlich willkommen auf dem Matheplaneten!
2020-07-20 00:19 - Timsener im Themenstart schreibt:
Gefragt ist also Strangstrom I 1/2
Herauskommen soll wohl: 7,464A∠69,65°
Geht es um den Strangstrom $I_{12}$ oder um den im Schaltbild eingezeichneten Strom durch den Widerstand?
Woher kommt das angebliche Ergebnis? Ust das die vollständige Aufgabenstellung? Die Frage nach $\cos(\phi)$ erscheint mir sehr seltsam, diese Größe ist doch gegeben.
2020-07-20 00:19 - Timsener im Themenstart schreibt:
Mein Hauptproblem liegt an den parallelen Kondensatoren und Widerständen.
Ich habe es schon mit S=3*U(str)*I(str) und umformen probiert. Leider ohne Erfolg.
Wieso ist die Parallelschaltung ein Problem? Welchen Wert erhältst Du für der Strangstrom?
2020-07-20 00:19 - Timsener im Themenstart schreibt:
Danach habe ich probiert mir einen Strang anzuschauen. Habe dann die Blind und Scheinleistung berechnet und versucht daraus den Widerstand für Widerstand und Kondensator rauszufinden um anschließend aus Spannung und Widerstand die Stromstärke zu berechnen. Hat leider auch nicht funktioniert.
Woher weißt Du, das es nicht funktioniert hat? Was ist der Unterschied zu Deinem ersten Ansatz?

Servus,
Roland



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Timsener
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Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.2, vom Themenstarter, eingetragen 2020-07-20


Hallo Roland,

Danke erstmal!


Geht es um den Strangstrom $I_{12}$ oder um den im Schaltbild eingezeichneten Strom durch den Widerstand?
Woher kommt das angebliche Ergebnis? Ust das die vollständige Aufgabenstellung? Die Frage nach $\cos(\phi)$ erscheint mir sehr seltsam, diese Größe ist doch gegeben.

Es geht hier um den Strangstrom $I_{12}$. Die AUfgabe ist aus einer Altklausur für die es leider keine "offiziellen" Ergebnisse gibt. Da die Ergebnisse beim Rest der Klausur aber auch gepasst haben, würde ich davon ausgehen, dass das hier auch der Fall ist. Ist aber natürlich nicht zu 100% sicher. Die Frage nach $\cos(\phi)$ ist tatsächlich etwas komisch, soweit bin ich aber leider eh noch nicht gekommen. Daher habe ich das ehlich gesagt auch noch nicht beachtet


Wieso ist die Parallelschaltung ein Problem? Welchen Wert erhältst Du für der Strangstrom?

Bei der Parallelschaltung bin ich mir unischer wie mit Blind- und Wirkleistung umzugehen ist. Hier mal meine bisherigen Sinnvollster Ansatz denke ich, dann wird es vllt. deutlicher:

Originalbild auf ibb.co

Der andere Ansatz war $I_{STR}$=S/(3*$U_{STR}$)=3,464A (Beide Phasen habe ich hier als 0 angenommen. Bin aber nicht sicher)

Vielen Dank für deine Hilfe!

MfG
Tim



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rlk
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Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.3, eingetragen 2020-07-22


Hallo Tim,
ja, die Wirkleistung wird in den Widerständen in Wärme verwandelt, die Blindleistung gibt die pro Periode zwischend den Kondensatoren und den Quellen ausgetauschte Energie an. Du hast Wirkleistung und Blindleistung sowie die Beträge der Ströme $I_R$ und $I_C$ korrekt berechnet, bei der Addition hast Du aber die Phasenverschiebung zwischen diesen Strömen vergessen. Mit der richtigen Phasenverschiebung solltest Du denselben Wert für $I_{12}$ erhalten wie mit dem zweiten Ansatz.

Die Strangspannung $U_{12}=U_1-U_2$ hat eine Phase ungleich Null, nämlich welchen Wert?

2020-07-20 23:05 - Timsener in Beitrag No. 2 schreibt:
(Beide Phasen habe ich hier als 0 angenommen. Bin aber nicht sicher)
Was meinst Du damit? Bezieht sich das auf den ersten Ansatz, wo Du sowohl $I_R$ und $I_C$ die Phase 0 gegeben hast?

Servus,
Roland



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Timsener
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Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.4, vom Themenstarter, eingetragen 2020-07-22


Hallo Roland,

Kann leider grade nur am Handy antworten. Daher vllt. Nicht optimal formuliert.

Da U1 laut Aufgabe phase 0 hat und man noch die Verschiebung von 30 zwischen U1 und U12 beachten muss:

Also die Differenz der Phasen Ir und Ic muss ja 90 sein damit das selbe Ergebnis zustandekommt wie in meinem anderen Ansatz. Dann wird am Widerstand die Spannung 30 und Ir -30 die Phase, während die Spannung am Kondensator dann -60 sein müsste und damit 60 bei Ic?

Mit den neuen Phasen ergibt sich dann für die Phase von I12 9,65.

Dann wäre I12 3,46A mit 9,65 Grad.

Oder ist die Phasenverschiebung zwischen U1 und U12 -30?

Ist schon spät ich hoffe das geschriebene ist für dich nachvollziehbar.

Danke!

VG
Tim




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rlk
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Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.5, eingetragen 2020-07-23


Hallo Tim,
2020-07-22 23:58 - Timsener in Beitrag No. 4 schreibt:
Hallo Roland,
Kann leider grade nur am Handy antworten. Daher vllt. Nicht optimal formuliert.
,keine Sorge, dieses Problem kenne ich.
2020-07-22 23:58 - Timsener in Beitrag No. 4 schreibt:
Da U1 laut Aufgabe phase 0 hat und man noch die Verschiebung von 30 zwischen U1 und U12 beachten muss:

Also die Differenz der Phasen Ir und Ic muss ja 90 sein damit das selbe Ergebnis zustandekommt wie in meinem anderen Ansatz. Dann wird am Widerstand die Spannung 30 und Ir -30 die Phase, während die Spannung am Kondensator dann -60 sein müsste und damit 60 bei Ic?

Mit den neuen Phasen ergibt sich dann für die Phase von I12 9,65.

Dann wäre I12 3,46A mit 9,65 Grad.

Oder ist die Phasenverschiebung zwischen U1 und U12 -30?

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Servus,
Roland



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rlk
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Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.6, eingetragen 2020-07-24


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Servus,
Roland



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Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.7, vom Themenstarter, eingetragen 2020-08-05


Hallo Roland,

die Rückmeldung kommt leider etwas spät.
Danke nochmal für deinen Input!
 Die Klausur ist mittlerweile geschrieben und tatsächlich kam etwas vergleichbares dran.


Viele Grüße
Tim



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