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Universität/Hochschule J Anerkennung - Stahlbau - Maschinenelemente
Neo1900
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Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Themenstart: 2020-11-24


Meint ihr das Fach Maschinenelemente des Maschinenbaustudiums (Kleben,Löten, Nieten, Bolzen, Festigkeitsnachweise, Wellen, Sicherheitskonzept) lässt sich für ein Teilmodul Stahlbau im Bauwesen anerkennen?
Die im Bauwesen behandeln noch Schweißverbindungen und Schrauben. Das hat ich nicht in Maschinenlemente, aber ich hatte schon ein Modul über Fügetechnik in dem über Schrauben und Schweißen gelehrt wurde.

Hat es Sinn zu fragen ob eine Anerkennung irgendwie (zumindest teilweise) möglich ist?



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Berufspenner
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Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.1, eingetragen 2020-11-25


Moin

Diese Frage wird dir niemand außer das zuständige Prüfungsamt beantworten können...

2020-11-24 13:05 - Neo1900 im Themenstart schreibt:
Hat es Sinn zu fragen ob eine Anerkennung irgendwie (zumindest teilweise) möglich ist?
...von daher: ja, geh da definitiv hin (oder wegen Corona ruf dort an) und kläre die Situation. Willst du den Studiengang an derselben Uni wechseln, dann ist die Anerkennung in der Regel umkomplizierter, als wenn du von einer Uni zu einer anderen wechsel willst. Der Grundsatz bleibt aber nach wie vor: fragen kostet nichts.


-----------------
Grenzen sind zum Überwinden da



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Neo1900
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Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.2, vom Themenstarter, eingetragen 2020-11-25


2020-11-25 08:34 - Berufspenner in Beitrag No. 1 schreibt:
Moin

Diese Frage wird dir niemand außer das zuständige Prüfungsamt beantworten können...

2020-11-24 13:05 - Neo1900 im Themenstart schreibt:
Hat es Sinn zu fragen ob eine Anerkennung irgendwie (zumindest teilweise) möglich ist?
...von daher: ja, geh da definitiv hin (oder wegen Corona ruf dort an) und kläre die Situation. Willst du den Studiengang an derselben Uni wechseln, dann ist die Anerkennung in der Regel umkomplizierter, als wenn du von einer Uni zu einer anderen wechsel willst. Der Grundsatz bleibt aber nach wie vor: fragen kostet nichts.

An der selben Uni. Nur ich frage aus dem Grund, weil vielleicht hat ja jemand schon Erfahrung damit gehabt, idR. sind die Themen ja an allen Universitäten dieselben nur anders aufgeteilt. Das Prüfungsamt wird das wohl nicht selbst entscheiden, sondern letztendlich der lehrende Professor.
Ich bezweifel, dass eine vollständige Anerkennung möglich ist ,aber vielleicht ist es ja auch möglich sich praktisch Extrapunkte für die Klausur anerkennen zulassen



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Berufspenner
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Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.3, eingetragen 2020-11-26


2020-11-25 17:14 - Neo1900 in Beitrag No. 2 schreibt:
An der selben Uni. Nur ich frage aus dem Grund, weil vielleicht hat ja jemand schon Erfahrung damit gehabt, idR. sind die Themen ja an allen Universitäten dieselben nur anders aufgeteilt.
Tatsächlich hat diese Annahme auch oder gerade wegen des Bologna-Prozesses nicht wirklich einen Anspruch auf Allgemeingültigkeit, da muss ich dich enttäuschen. Deswegen will ich dich ermutigen dich direkt mit den entscheidenden Stellen auseinander zu setzen. Die beißen da nicht können dir einfach viel eindeutiger helfen.

2020-11-25 17:14 - Neo1900 in Beitrag No. 2 schreibt:
Das Prüfungsamt wird das wohl nicht selbst entscheiden, sondern letztendlich der lehrende Professor.
In der Regel hat jede Fakultät sein eigenes Prüfungsamt. Dem entsprechend wird man dort sehr genau wissen, wie die Studieninhalte dort jeweils aussehen und in wie fern sie vergleichbar / anerkennbar sind. Selbst, wenn Maschinenbau und Bauswesen nicht von derselben Fakultät angeboten werden sollte.

2020-11-25 17:14 - Neo1900 in Beitrag No. 2 schreibt:
Ich bezweifel, dass eine vollständige Anerkennung möglich ist ,aber vielleicht ist es ja auch möglich sich praktisch Extrapunkte für die Klausur anerkennen zulassen
Deine Zweifel wirst du nur durch fragen beseitigen können 😉


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sulky
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Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.4, eingetragen 2020-11-26


Hallo Neo,

Ich habe da so meine Erfahrungen mit dem Beantragen von Anerkennung von Vorleistungen im Ingenieursstudium.

Ich habe beide Module geamcht, die du angesprochen hast.
Würde ich den Antrag prüfen, so wäre die Antwort"Nein"! Sorry,

Aber es gibt auch gute Nachrichten für dich: Es kommt sosehr darauf an, wer den Antrag bearbeitet.  Nicht alle Leute sind so böse wie ich.
Es ist absolut denkbar, dass es klappt.

Mein Rat an dich: Versuche es!

Gruss Sulky



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Neo1900
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Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.5, vom Themenstarter, eingetragen 2020-11-26


2020-11-26 09:11 - sulky in Beitrag No. 4 schreibt:
Hallo Neo,

Ich habe da so meine Erfahrungen mit dem Beantragen von Anerkennung von Vorleistungen im Ingenieursstudium.

Ich habe beide Module geamcht, die du angesprochen hast.
Würde ich den Antrag prüfen, so wäre die Antwort"Nein"! Sorry,

Aber es gibt auch gute Nachrichten für dich: Es kommt sosehr darauf an, wer den Antrag bearbeitet.  Nicht alle Leute sind so böse wie ich.
Es ist absolut denkbar, dass es klappt.

Mein Rat an dich: Versuche es!

Gruss Sulky

Eigentlich habe ich dem Professor vor einer Woche eine Email geschickt , aber vielleicht ist dieser einfach beschäftigt und will sich vor eine Absage oder Zusage nochmal das andere Modul genau anschauen. 🤔 Vielleicht warte ich noch 1 Woche und schicke dann dem Mitarbeiter eine Email.
An das Prüfungsamt kann ich natürlich auch eine Email schicken, die haben sogar ein Formular, wo man mehrere Module eintragen kann, aber ich dachte ich wende mich direkt an die dafür verantwortliche Person, so habe ich das mit anderen Fächern auch gemacht.  Das Formular muss sowieso vom Professor unterschrieben werden.



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Neo1900
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Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.6, vom Themenstarter, eingetragen 2020-11-26


2020-11-26 09:11 - sulky in Beitrag No. 4 schreibt:
Hallo Neo,

Ich habe da so meine Erfahrungen mit dem Beantragen von Anerkennung von Vorleistungen im Ingenieursstudium.

Ich habe beide Module geamcht, die du angesprochen hast.
Würde ich den Antrag prüfen, so wäre die Antwort"Nein"! Sorry,

Aber es gibt auch gute Nachrichten für dich: Es kommt sosehr darauf an, wer den Antrag bearbeitet.  Nicht alle Leute sind so böse wie ich.
Es ist absolut denkbar, dass es klappt.

Mein Rat an dich: Versuche es!

Gruss Sulky


Wieso hast du beide Modul gemacht? Hast du beides studiert ?



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sulky
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Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.7, eingetragen 2020-11-26


Dein Vorgehen erstaunt mich ein wenig.
Ich hätte gedacht dass an jeder Uni die Anerkennung von Vorleistungen eine geregelte Standartprozedur ist.
Natürlich wird in diesem Verfahren der Professor um Rat gefragt.

Es könnte sein, dass innerhalb einer Uni schon geregelt ist, was anrechenbar ist und was nicht.

Noch ein Beispiel wie sehr personenbezogen solche Verfahren sind:
In Hessen habe ich Abitur. In Baden-Würthemberg nicht.

Ich dachte, dass sehe nicht recht, als die Fachhochschule Konstanz geschrieben hat dass ich nicht Hochschulzulassungsberechtigt sei.
Insbesondere da dies in Wiesbaden bereits geprüft wurde.
Auf Anfrage sagte man mir dass dies Ländersache sei.
Jedenfalls gibt es keine Unterschiede in den Reglementen zwischen Hessen und BW, welche das unterschiedliche Ergebniss rechtfertigen würden. Es waren einfach andere Personen, die es beurteilt hatten.

Ich wollte den Bescheid aus Konstanz anfechten. Aber bevor es dazu kam öffnete sich in Frankreich eine Türe und ich muss nun damit leben, dass ich in Stuttgart als Dumm gelte.


Also nochmals: Versuche es.






[Die Antwort wurde nach Beitrag No.5 begonnen.]



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sulky
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Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.8, eingetragen 2020-11-26


2020-11-26 13:21 - Neo1900 in Beitrag No. 6 schreibt:
Wieso hast du beide Modul gemacht? Hast du beides studiert ?

Maschinenbau habe ich studiert. Aber nicht auf universitärem Niveau.
In der Stahlbaubranche habe ich lange gearbeitet.
Daher die überschneidung.

überigens werde ich das Modul nun repetieren.
Es liegt bei mir schon lange zurück und mich interessiert die Vorgehensweise der HF-Hamburg.
Zu jeder Maschinenbauingeniersausbildung gehört CAD und Maschinenelemente.
In Hamburg wird dies aber übergreifend in einem Modulblock unterrichtet.



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Neo1900
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Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.9, vom Themenstarter, eingetragen 2020-11-26


2020-11-26 13:26 - sulky in Beitrag No. 7 schreibt:
Dein Vorgehen erstaunt mich ein wenig.
Ich hätte gedacht dass an jeder Uni die Anerkennung von Vorleistungen eine geregelte Standartprozedur ist.
Natürlich wird in diesem Verfahren der Professor um Rat gefragt.

Es könnte sein, dass innerhalb einer Uni schon geregelt ist, was anrechenbar ist und was nicht.

Noch ein Beispiel wie sehr personenbezogen solche Verfahren sind:
In Hessen habe ich Abitur. In Baden-Würthemberg nicht.

Ich dachte, dass sehe nicht recht, als die Fachhochschule Konstanz geschrieben hat dass ich nicht Hochschulzulassungsberechtigt sei.
Insbesondere da dies in Wiesbaden bereits geprüft wurde.
Auf Anfrage sagte man mir dass dies Ländersache sei.
Jedenfalls gibt es keine Unterschiede in den Reglementen zwischen Hessen und BW, welche das unterschiedliche Ergebniss rechtfertigen würden. Es waren einfach andere Personen, die es beurteilt hatten.

Ich wollte den Bescheid aus Konstanz anfechten. Aber bevor es dazu kam öffnete sich in Frankreich eine Türe und ich muss nun damit leben, dass ich in Stuttgart als Dumm gelte.


Also nochmals: Versuche es.






[Die Antwort wurde nach Beitrag No.5 begonnen.]

Ja, das wird in vielen anderen Ländern nicht so sein. Ich habe auch  die Erfahrung gemacht, dass die Abiturregeln sich teilweise stark unterscheiden.
Du sprichst von "Vorleistungen" Warum Vorleistungen. Das sind Prüfungsleistungen.



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Neo1900
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Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.10, vom Themenstarter, eingetragen 2020-11-26


2020-11-26 13:29 - sulky in Beitrag No. 8 schreibt:
2020-11-26 13:21 - Neo1900 in Beitrag No. 6 schreibt:
Wieso hast du beide Modul gemacht? Hast du beides studiert ?

Maschinenbau habe ich studiert. Aber nicht auf universitärem Niveau.
In der Stahlbaubranche habe ich lange gearbeitet.
Daher die überschneidung.

überigens werde ich das Modul nun repetieren.
Es liegt bei mir schon lange zurück und mich interessiert die Vorgehensweise der HF-Hamburg.
Zu jeder Maschinenbauingeniersausbildung gehört CAD und Maschinenelemente.
In Hamburg wird dies aber übergreifend in einem Modulblock unterrichtet.

Was bedeutet "nicht auf universitärem Niveau" ?



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sulky
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Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.11, eingetragen 2020-11-26


2020-11-26 14:28 - Neo1900 in Beitrag No. 10 schreibt:
Was bedeutet "nicht auf universitärem Niveau" ?

naja, dass ich an einer Fachhochschule, aufbauend auf einer Berufslehre, ein Ingenieursstudium gemacht habe. Man nennt sich danach zwar auch Bachelor, ist aber überhaupt nicht zu vergleichen mit einem universitären Bachelor.

Ich bin noch immer an einer französischen Uni am Studieren. Diesmal Mathematik.

Jedenfalls ist der Unterschied zwischen der Fachhochschule wo ich war und der Uni wo ich jetzt bin etwa wie Krankenschwester oder Arzt und das ist vielleicht nicht mal übertrieben.

An der Fachhochschule fand ich einfach die Vielzahl der Module extrem fordernd. Jedes einzelne Unterrrichtsfach wäre extrem einfach gewesen wenn man nur nicht so viele gleichzeitig gehabt hätte.

Mit der Universitäten Mathematik, da muss ich zugeben, da stosse ich an meine geistigen Grenzen.
Da verlangt es mir alles ab irgendwie eine genügene Note zu machen und halbwegs zu verstehen was verlangt ist. Dabei ist mir Matheplanet eine sehr grosse Hilfe.

Man sieht aber hier auf Mantheplanet gut, dass es Leute gibt, die auch durch die universitäre Mathematik absolut den Durchblick haben.
Ich hoffe, dass auch ich einmal auf diesem Niveau bin, aber heute bin ich es nicht und kämpfe um dran zu bleiben.



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Neo1900
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Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.12, vom Themenstarter, eingetragen 2020-11-26


2020-11-26 21:06 - sulky in Beitrag No. 11 schreibt:
2020-11-26 14:28 - Neo1900 in Beitrag No. 10 schreibt:
Was bedeutet "nicht auf universitärem Niveau" ?

naja, dass ich an einer Fachhochschule, aufbauend auf einer Berufslehre, ein Ingenieursstudium gemacht habe. Man nennt sich danach zwar auch Bachelor, ist aber überhaupt nicht zu vergleichen mit einem universitären Bachelor.

Ich bin noch immer an einer französischen Uni am Studieren. Diesmal Mathematik.

Jedenfalls ist der Unterschied zwischen der Fachhochschule wo ich war und der Uni wo ich jetzt bin etwa wie Krankenschwester oder Arzt und das ist vielleicht nicht mal übertrieben.

An der Fachhochschule fand ich einfach die Vielzahl der Module extrem fordernd. Jedes einzelne Unterrrichtsfach wäre extrem einfach gewesen wenn man nur nicht so viele gleichzeitig gehabt hätte.

Mit der Universitäten Mathematik, da muss ich zugeben, da stosse ich an meine geistigen Grenzen.
Da verlangt es mir alles ab irgendwie eine genügene Note zu machen und halbwegs zu verstehen was verlangt ist. Dabei ist mir Matheplanet eine sehr grosse Hilfe.

Man sieht aber hier auf Mantheplanet gut, dass es Leute gibt, die auch durch die universitäre Mathematik absolut den Durchblick haben.
Ich hoffe, dass auch ich einmal auf diesem Niveau bin, aber heute bin ich es nicht und kämpfe um dran zu bleiben.


Ich wusste gar nicht, dass das so ein großer Unterschied ist. Hätte ich nie gedacht, zumal das der selbe Abschluss ist. Sind einfach die Klausuraufgaben einfacher oder werden z.B Herleitungen in Mechanik auch einfach weggelassen?  (d.h. Bsp. Herleitung des Flächenträgheitsmomentes oder der Schubspannung)



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sulky
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Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.13, eingetragen 2020-11-26


2020-11-26 22:23 - Neo1900 schreibt:
Ich wusste gar nicht, dass das so ein großer Unterschied ist. Hätte ich nie gedacht, zumal das der selbe Abschluss ist.

Es ist Lächerlich dass der Abschluss denselben Namen trägt. Ist aber so.





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Ixx
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2020-11-26 13:26 - sulky schreibt:
Noch ein Beispiel wie sehr personenbezogen solche Verfahren sind:
In Hessen habe ich Abitur. In Baden-Würthemberg nicht.

Nur, um das mal richtig zu stellen: Die Bundesländer erkennen sich gegenseitig die allgemeine Hochschulreife (was man üblicherweise als Abitur bezeichnet) an: Egal, in welchem Bundesland man diesen Schulabschluss erhalten hat, er wird in jedem (anderen) Bundesland (auch) als solcher anerkannt.

Dass man in Hessen an den staatlichen Universitäten auch mit Fachhochschulreife (die per se nur das Studium an einer FH ermöglicht) ein Studium aufnehmen kann, ändert ja nichts daran, dass man mit einem anderen Abschluss -- eben der allgemeinen Hochschulreife -- überall ein Studium hätte aufnehmen können.

(btw: Bezüglich der Fachhochschulreife gibt es unter den 16 Bundesländern keinen Konsenz. Hier erkennen sich nur m.W. 11 gegenseitig die Abschlüsse an...)



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sulky
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Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.15, eingetragen 2020-11-26


2020-11-26 23:03 - Ixx schreibt:


Nur, um das mal richtig zu stellen: Die Bundesländer erkennen sich gegenseitig die allgemeine Hochschulreife (was man üblicherweise als Abitur bezeichnet) an: Egal, in welchem Bundesland man diesen Schulabschluss erhalten hat, er wird in jedem (anderen) Bundesland (auch) als solcher anerkannt.

Du verwechselst zwei Sachen. Du meinst Folgendes: Wenn ein Abiturzeugnis in Hessen ausgestellt wird, dann ist dieses auch in Baden-Würthemberg und wohl sogar in ganz Deutschland gültig.

Aber:
Wenn ein Ausländisches Abiturzeugnis in Hessen als "der deutschen Abitur gleichwertig" beurteilt wird, dann gilt dies nur in Hessen.

Ich habe es auch nicht geglaubt. Ist aber so.

Noch etwas: Aufgrund internationaler Bildungsabkommen sind (ich kenne die Regeln nicht im Detail) die EU-Staaten verpflichtet die Hochschulreifezeugnisse gegenseitig Anzuerkennen.
Auch zwischen der Schweiz und Deutschland, bzw. der EU besteht ein solches Bildungsabkommen.
Dies bedeutet aber nicht, dass ausländische Hochschulreifezeugnisse nicht
von deutschen Unis geprüft werden müssen.



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Neo1900
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Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.16, vom Themenstarter, eingetragen 2020-11-28


2020-11-26 23:41 - sulky in Beitrag No. 15 schreibt:
2020-11-26 23:03 - Ixx schreibt:

Nur, um das mal richtig zu stellen: Die Bundesländer erkennen sich gegenseitig die allgemeine Hochschulreife (was man üblicherweise als Abitur bezeichnet) an: Egal, in welchem Bundesland man diesen Schulabschluss erhalten hat, er wird in jedem (anderen) Bundesland (auch) als solcher anerkannt.

Du verwechselst zwei Sachen. Du meinst Folgendes: Wenn ein Abiturzeugnis in Hessen ausgestellt wird, dann ist dieses auch in Baden-Würthemberg und wohl sogar in ganz Deutschland gültig.

Aber:
Wenn ein Ausländisches Abiturzeugnis in Hessen als "der deutschen Abitur gleichwertig" beurteilt wird, dann gilt dies nur in Hessen.

Ich habe es auch nicht geglaubt. Ist aber so.

Noch etwas: Aufgrund internationaler Bildungsabkommen sind (ich kenne die Regeln nicht im Detail) die EU-Staaten verpflichtet die Hochschulreifezeugnisse gegenseitig Anzuerkennen.
Auch zwischen der Schweiz und Deutschland, bzw. der EU besteht ein solches Bildungsabkommen.
Dies bedeutet aber nicht, dass ausländische Hochschulreifezeugnisse nicht
von deutschen Unis geprüft werden müssen.

Wenn die EU Staaten dazu verpflichtet sind die Hochschulreifezeugnisse anzuerkennen, warum wurde dein Zeugnis nur in Hessen als gleichwertig erklärt? Warum kann die Uni aus dem andern Bundesland es dann ablehnen?



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sulky
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Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.17, eingetragen 2020-11-29


2020-11-28 13:42 - Neo1900 in Beitrag No. 16 schreibt:


Wenn die EU Staaten dazu verpflichtet sind die Hochschulreifezeugnisse anzuerkennen, warum wurde dein Zeugnis nur in Hessen als gleichwertig erklärt? Warum kann die Uni aus dem andern Bundesland es dann ablehnen?

Eben, meiner Meinung nach absolut ungerechtfertigt was sich die FH-Konstanz damals geleistet hat. Der Entscheid wurde auch nicht begründet.
Ausserdem wollte ich ein Hochschulreifezeugniss verwenden um Zugang zu einer Fachhochschule zu erhalten. Absolut lächerlich dass dies abgelehnt wurde.

Die Entscheidung wurde nunmal durch irgend eine Person getroffen und das kann man anfechten. Dies wollte ich auch tun.
Allerdings hat sich unmittelbar bevor ich die Einsprache einreichte eine andere Türe geöffnet. Danach war es mir egal. Oder ich war sogar froh, dass ich nicht in Stuttgart gelandet bin.







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Neo1900 hat die Antworten auf ihre/seine Frage gesehen.
Neo1900 hat selbst das Ok-Häkchen gesetzt.
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