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Kein bestimmter Bereich Benötige Unterstützung beim Finden eines Fehlers
PrimSieber
Wenig Aktiv Letzter Besuch: vor mehr als 3 Monaten
Dabei seit: 25.06.2014
Mitteilungen: 28
  Themenstart: 2021-04-25

Guten Tag an das Forum. Um es gleich vorweg zu sagen: Es geht um die große Fermatsche Vermutung und die Frage: wie kann man "verstehen", warum das Problem so kompliziert ist. Bringe ich das Thema aufs Tapet, werde ich gleich als Idiot hingestellt. Zumindest empfinde ich es so. Es gibt Wissenschaftler, die die mathematische Sprache nicht sprechen und dennoch ernst zu nehmen sind und ich habe in meinem Leben erfahren, dass es tatsächlich einfach Lösungen für schwierige Aufgaben gibt. Wenn man einen Fehler macht und partout nicht herausfinden kann, wo er liegt, dann wird man diesen Fehler immer wieder machen. Daher versuche ich dringend, eine Unterstützung zu finden. Ich bin sogar bereit, dafür zu zahlen, denn Arbeit macht mehr Spaß, wenn sie Einkommen generiert. Das ist allgemeine Erkenntnis. Ich habe mich bemüht, eine mengentheoretische Aussage zu treffen, von der ich annehme, dass sie formal nun richtig ist und auch von Mathematikern zu verstehen. Damit ist die erste Hürde überwunden. Ich sehe in dieser Aussage einen Beweis, ich sehe auch, dass er lückenhaft sein könnte. Aber offensichtlich ist der Inhalt dieser Aussage verborgen, denn normalerweise, wie oben erwähnt, erfahre ich immer ausgesprochen negative Resonanz. Oder Schweigen. Noch was zu meiner Person: ich habe in meinem ganzen Leben nach dem Diplom mein Geld mit der ungewöhnlichen Lösung technischer Probleme verdient. Und eines dieser Probleme hat eine Ähnlichkeit mit der Fermatschen Vermutung. Meine Versuche, hier eine Übertragung vorzunehmen sind gescheitert. Aber mir sind einige geometrische Fakten klargeworden und heute muss ich feststellen, dass die Menschen meines Umfeldes (Naturwissenschaftler) auch nicht wissen, was ich nicht wusste. Es ist keine Schande. Daher bitte ich das Forum und darin interessierte Mitglieder, das Thema mit mir ernsthaft zu diskutieren. Wie gesagt: wenn jemand Zeit aufwendet über die einfache Hilfe hinaus, auch gegen eine angemessene Vergütung. In unserem Unternehmen suchen wir sogar auch einen Mathematiker, der Algorithmen zur Bearbeitung zyklischer Signale entwickeln könnte und bei dem Scheuklappen nicht zur Grundausstattung gehören. Sorry, wenn das etwas arrogant oder harsch klingt. Es ist nicht so gemeint. Aber im wahren Leben werde ich auch nicht so angegangen wie hier im Forum. Bleibt alle noch gesund bis zur Impfung, PrimSieber


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Triceratops
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  Beitrag No.1, eingetragen 2021-04-26

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PrimSieber
Wenig Aktiv Letzter Besuch: vor mehr als 3 Monaten
Dabei seit: 25.06.2014
Mitteilungen: 28
  Beitrag No.2, vom Themenstarter, eingetragen 2021-04-26

Hallo Triceratops, vielen Dank für die Antwort. Die Fermatsche Vermutung hat für mich die Form A + B + (-C) = 0 und fällt damit für mich in die Klasse der Aufgaben, die eine Lösung haben, die in der Ebene im |R3 senkrecht zum Vektor (1,1,-1) liegt. Eine ähnliche Aufgabe gibt es in der Elektrotechnik wenn es darum geht, die Phasenbeziehung einer 3-phasigen Spannung mit einem 3-phasigen Strom zu bestimmen. Die genutzte Clarke-Park Transformation leistet dies über komplexe Rechnungen. Die Verwendung eines einfachen Vektorkalküls simplifiziert die Aufgabe wesentlich und macht es auch für Ingenieure verständlicher (wenn sie nur verstehen wollen und nicht aus Prüfung lernen). Das zum Hintergrund. Spaßeshalber (ja, Mathe macht Spaß) habe ich mich weiter mit dem Thema beschäftigt einen Eindruck zu bekommen, warum so eine einfache Behauptung so schwierig zu beweisen ist. Natürlich kenne ich Singh. In https://matheplanet.com/default3.html?call=viewtopic.php?topic=87405 habe ich dann versucht, mathematische Sprache zu gebrauchen indem ich die Vermutung und einen Weg zum Verständnis skizziert habe. Mir ist nämlich aufgefallen, dass Kegel und Parabel über der Ebene x/y gleiche Höhenlinien, nämlich Kreise haben. Für "Parabeln" höherer Ordnung gilt das nicht. Ich mache also eine Mengenbetrachtung. Nachdem diese Formal nicht absolut falsch ist, bleibt die Frage, ob die Implikation richtig ist. Nämlich: dass der Durchschnitt zweier Mengen leer ist und damit keine Lösung existiert. Eine Frage als ist: Darf man die Gleichung \ A^N + B^N = C^N auch als x^N + y^N = z^N + 0^N \mixoff schreiben? Eine zweite Frage: wenn man die Koordinaten auf z normiert (auf den Einheitkreis), damit x durch x/z (sin) und y durch y/z (cos) ersetzt, also rationale Zahlen einführt, und damit alle (z/z)^N auf die Eins abbildet, schließen, dass zu einem sin/cos-Paar eine bestimmte und nur diese Eins gehört? Denn da alle sin/cos-Paare unterschiedlich sind, gehören sie natürlich zu einer bestimmten Eins. Wenn das auch kein Beweis ist, so habe ich nie gesehen, dass man zumindest die Fragestellung dahingehend verdeutlicht: die Quadratparabel ist die einzige, die rotationssymmetrisch zu z ist, die Höheren nicht. Und dass es einfach so ist, dass die Summe höherer Potenzen Sin/cos nur bei 0° und 90° die Eins erreichen. Mir jedenfalls hat die Befassung mit dem Thema interessante Einblicke gegeben und altes Wissen neu hochgekocht. Abgesehen davon: Es bestehen durchaus technische Aufgaben, die ich ins Gebiet der Algebra verorte, für die ich effiziente Lösungen suche. Das wäre dann kein Strohfeuer. Jedenfalls Danke für die Nachfrage.


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