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Universität/Hochschule J Mengen
Kristin
Junior Letzter Besuch: vor mehr als 3 Monaten
Dabei seit: 11.10.2002
Mitteilungen: 10
  Themenstart: 2002-10-15

seien f:A -> B eine Abbildung, M1,M2 Ì A; N1,N2 Ì B Zeige: a) f ^-1 (f(M1)) É M1 b) f(f ^-1(n1)) Ì N1 Gib jeweils Beispiele (f, A, B, ... explizit festlegen!) so an, dass kein bzw. ein gleichheitszeichen auftritt. DANKE! Anm.: f ^-1 .... "f hoch minus eins"


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matroid
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Dabei seit: 12.03.2001
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  Beitrag No.1, eingetragen 2002-10-15

Hi Chris, nachdenk.... Beispiel: f : x -> sin(x) mit M1 = [0,4pi] Es ist f(M1) = [-1,1]. Es ist die Umkehrfunktion von sin der arcsin. arcsin([-1,1]) = [0,2pi], denn die Umkehrfunktion muß eine Funktion sein, d.h. eine eindeutige Wertzuordnung ergeben. Das erreicht man i.d.R. dadurch, daß manbei periodischen Funktionen den Hauptwert der Funktion als Umkehrfunktion nimmt. Es ist f^-1(f([0,4pi])) = [0,2pi] Ì [0,4pi]. Bei injektiven Funtionen gilt Gleichheit. Gruß Matroid PS: Fortsetzung folgt.


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N-man
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Dabei seit: 15.10.2002
Mitteilungen: 2579
Wohnort: Zürich
  Beitrag No.2, eingetragen 2002-10-15

Grüße, Also..., a) Zu zeigen ist, dass alle Elemente der Menge M1 auch Elemente von f^-1 (f(M1)) sind. f(M1) ist Menge aller yeB, für die ein xeM1 existiert, so dass f(x) = y. f^-1(f(M1)) ist die Menge aller xeA, für die f(x)ef(M1). Sei meM1 beliebig. Dann ist offensichtlich f(m)ef(M1) => mef^-1(f(M1)) b) f^-1(N1) ist die Menge aller xeA mit f(x)eN1. (*) => Sei nef(f^-1(N1)) beliebig, dann ist wegen (*) neN1.


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matroid
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Dabei seit: 12.03.2001
Mitteilungen: 14538
Wohnort: Solingen
  Beitrag No.3, eingetragen 2002-10-15

Grübel: Ist Chris = Kristin? Problem: was ist f^-1 in der Aufgabe? Anscheinend fehlt mir etwas. Erste Möglichkeit: f^-1(Y) ist { xÎA | f(x) Î Y } Zweite Möglichkeit: f^-1(Y) ist { xÎA | es ex. ein y aus B mit f^.1(y) = x } Während ersteres die Menge alle Urbilder ist, ist letzteres die Menge der Bilder der Umkehrfunktion. Eine Umkehrfunktion f^-1 ex. aber nur, wenn die Abbildung f injektiv ist. Da das nicht in der Voraussetzung steht, nehme ich an, daß die 1. Möglichkeit die ist, die hier gemeint ist. Zeige: f^-1(f(M)) É M. Sei also x Î M. Es ist (im Sinne von Möglichkeit 1) f^-1(f(M)) = { x Î A | f(x) Î f(M) } Da nach Annahme x Î M ist f(x) Î f(M) und folglich x Î f^-1(f(M)) Beispiele sind noch gefragt: A = B = IR a. f(x) = x    M = [-1,1]. Es ist f(M) = [-1,1] und f^-1(f(M)) = [-1,1] b. f(x) = x²    M = [0,1]. Es ist f(M) = [0,1] und f^-1(f(M)) = [-1,1]   Gruß Matroid


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