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Thema eröffnet 2019-04-19 03:50 von PrinzessinEinhorn
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Universität/Hochschule Was lest ihr?
Folgende Antworten hat der Fragesteller vermutlich noch nicht gesehen.
Er/sie war noch nicht wieder auf dem Matheplaneten
Bernhard
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  Beitrag No.160, eingetragen 2021-09-30

Hallo Delastelle! Das wäre nichts für mich. Zum lesen brauche ich ein Buch. Rein das physischen Gefühl macht schon eine ganz andere Stimmung und Einstellung. Alles auf demselben Monitor, Handy oder Reader aufnehmen zu müssen, würde mir das schnell nur langweilig machen. In ein Buch kann man eine Widmung reinschreiben und so einem Freund eine besondere Freude bereiten. Einem antiquarisch gekauften Buch kann man ansehen, wie sehr es seine Vorbesitzer geschätzt haben. Und Bücher gehören zu den mobilsten Medien überhaupt: Kein Abspielgerät und kein Lesegerät notwendig, keine lizensierte Software und kein Treiberupdate und vor allem kein Stromanschluß. Das liefert alles schon das menschliche Betriebssystem. Lediglich die Spracheinstellungen können die universelle Kompatibilität behindern. Analoge Grüße, Bernhard


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Delastelle
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  Beitrag No.161, eingetragen 2021-10-01

Hallo, @Bernhard: analoge und digitale Grüße an Dich! Die digitale Bibliothek ist sehr umfangreich. Und es existiert eine Volltextsuche durch die installierten Bände. Da kann man viel finden... Was wirklich praktisch ist - die Suchfunktion bei den Lexika. So kann man Zusammenhänge von 1850, 1900 und anderen Zeiten finden. Es sind glaube ich 5 oder 6 Lexika verfügbar. Auch eine frühe Wikipedia (1x ca. 2003, 1x ca. 2005). Ich hatte mal den "Matthias Sandorf" von Jules Verne aus der digitalen Bibliothek am PC-Bildschirm gelesen. Ich wollte mir nicht extra noch das Buch kaufen... (Mich hatte das Gitter - die Verschlüsselung von Sandorf interessiert.) Mit einem Ebookreader habe ich mal "In 80 Tagen um die Welt" (auch Jules Verne) in Französich gelesen. Ansonsten mag ich zum Lesen E-Bookreader auch nicht so sehr... Viele Grüße Ronald


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Bernhard
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  Beitrag No.162, eingetragen 2021-10-01

Hallo Delastelle! Für lexikographische Werke ist das natürlich sehr praktisch. ganz besonders zeigt sich das, wenn in mehreren Werkenzugleich gesucht werden soll. Kennst Du das Wörterbuchnetz der Deutschen Sprache? Für Sprachforscher und allgemein etymologisch interessierte eine wahre Schatzgrube! Dort sind solche hochkarätigen Herkunftswörterbücher über die Deutsche Sprache und ihre Entwicklung sowie ihre Dialekte miteinander vernetzt wie das Grimmsche Wörterbuch, Meyers Konversationslexikon, alt- und mittelhochdeutsche oder regionalsprachliche Wörterbücher. Wer dort mal reinschaut, kommt wegen der Kreuz-und-Quer-Verweise so schnell nicht wieder heraus! Aber nur Mut! Bernhard


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gonz
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  Beitrag No.163, eingetragen 2021-10-19

Begeistert habe ich gelernt, dass es sie auch auf Englisch gibt: The Robber Hotzenplotz The little Ghost Da wird Dimplemoser zum Sergeant, und Zackleman kämpft gegen "The good fairy Amaryllis" ... Da macht das ganze - zumindest dem Lehrer - doch mal wieder so richtig Spaß! Was aus der Witwe Schlotterbeck - staatlich geprüfte Hellseherin! - geworden ist, weiß ich noch gar nicht. Oder kam die erst im zweiten Band? Grüße aus dem Harz (heute sonnig!) Gerhard/Gonz


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Bernhard
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  Beitrag No.164, eingetragen 2021-10-19

Hallo gonz! Tatsächlich kam die Witwe Schlotterbeck erst im 2.Band. Wie wurden denn eigentlich die Namen genau übertragen? Kasperl, Seppel, Dimpfelmoser, Hotzenplotz, Schlotterbeck, Zackelmann und Schlotterbeck? Viele Grüße, Bernhard


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gonz
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  Beitrag No.165, eingetragen 2021-10-19

Hallo Bernhard, ja, ich habe inzwischen die beiden anderen Bände auch hervorgekramt :) Also Seppel und Kasper sind Seppel und Kasper Zwackelmann ist Zackleman (das finde ich genial) Dimpfelmoser ist Dimplemoser (und der Dienstgrad Wachtmeister ein Sergeant) Grüße / Gerhard - Gonz


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Bernhard
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  Beitrag No.166, eingetragen 2021-10-19

Hallo gonz! Noch ein Nachtrag: Alle Preußler-Bücher sind vielfach übersetzt worden und das schon bald nach ihrer Entstehung. Genauso wie die von Michael Ende. Krabat (1971) hatte schon 1979 über ein Dutzend fremdsprachige Ausgaben. Die kleine Hexe (1957) zu dieser Zein schon viel mehr. Wißt Ihr auch, wie die Hotzenplotz-Bücher entstanden sind, warum der Räuber so heißt und es drei Geschichten sind? Viele Grüße, Bernhard [Die Antwort wurde nach Beitrag No.164 begonnen.]


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Bernhard
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  Beitrag No.167, eingetragen 2021-10-19

\quoteon(2021-10-19 21:26 - gonz in Beitrag No. 165) Dimpfelmoser ist Dimplemoser (und der Dienstgrad Wachtmeister ein Sergeant) \quoteoff Und wie ist der später? Dimpfelmoser wird ja zweimal für seine Verdienste befördert: Ab dem zweiten Band ist er dann Oberwachtmeister, im dritten Polizeihauptwachtmeister. Viele Grüße, Bernhard


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Slash
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  Beitrag No.168, eingetragen 2021-10-20

Ich habe mir vor ein paar Tagen das tolle populärwissenschaftliche Mathematikbuch "Erfahrung Mathematik" (Amazon Link) als gebrauchte gebundene Ausgabe gekauft und liebe es, obwohl ich die Paperback Edition bereits seit zig Jahren im Regal stehen hab. Diese ist leider bereits nach ein paar Jahren zerfleddert wegen der schlechten Bindung bzw. der hohen Seitenzahl (492). Das Buch ist ein reines Vergnügen und bietet so manchen Schatz an Themen und Formulierungen. Und für ein paar Euro ist die gebundene Edition echt ein Schnäppchen. Auf Wunsch (PM an mich) sende ich aber auch gerne eine PDF Version an alle Interessierten. Diese findet sich zwar auch im Netz, dann aber wohl nicht ganz legal. Gruß, Slash


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Goswin
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  Beitrag No.169, eingetragen 2022-01-25

Ich habe mich nach zwanzig Jahren wieder einmal in "Sofies Welt", insbesondere die letzten vier Kapitel, eingelesen, und finde dieses Buch noch genauso enttäuschend und überbewertet wie das erste Mal. Das heißt: wenn ich es wie erwünscht als Roman bewerte, denn als populärfilosofisches Sachbuch scheint es in Ordnung zu sein (aber davon verstehe ich zu wenig). Aber als Roman schafft Gaarder es (meiner Meinung nach) nicht, das Buch zu einem angemessenen Abschluss zu bringen, und setzt sich inmitten zwei Stühle: (1) einerseits wird die fiktive Sofie getröstet, dass sie als solche im Gegensatz zu Hilde unsterblich ist, (2) anderseits wurde bereits offenbart, dass der buchschreibende Major und Tochter Hilde genauso fiktiv wie Sofie sind. Das verwirrt nicht nur Jugendliche.


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Qing
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  Beitrag No.170, eingetragen 2022-03-18

Ich habe die Tage das Buch "A Mathematician's Apology" von G. H. Hardy und einem Vorwort von C. P. Snow gelesen, und dies als Anlass genommen mal eine Buchrezension zu schreiben. https://matheplanet.de/matheplanet/nuke/html/reviews.php?op=showcontent&id=788 Ich hoffe dies ist mir gelungen... Ich freue mich über Feedback und Verbesserungsvorschläge. Ich möchte mich hier nicht unbedingt wiederholen. Das Buch im ganzen fand ich ok. Hardys Ansichten sind relativ unspektakulär. Das Buch lässt sich allerdings ziemlich zügig lesen, und kommt mit einem fantastischen Vorwort von C. P. Snow. Aufmerksam auf das Buch geworden bin ich durch Sheldon Axler, der es in seinem Buch zur Maß- und Integrationstheorie erwähnt.


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Delastelle
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  Beitrag No.171, eingetragen 2022-03-31

Hallo, gelesen habe ich auch einiges von Ephraim Kishon. Mit seinen Lebensstationen Ungarn, Israel, Schweiz. Dies kann man in seinem ernstesten Buch nachlesen: "Nichts zu lachen" Er hat ja mal gesagt: Kishon (5.9.1995): "Die Ossis, sie seien so menschlich, so warm, so dankbar und so bescheiden. Aber bilden Sie sich bloß nichts darauf ein! In fünfzehn Jahren sind Sie wie die Wessis." Viele Grüße Ronald


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gonz
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  Beitrag No.172, eingetragen 2022-05-11

Tad Williams: HAPPY HOUR in der HÖLLE Der zweite Band der vorläufig dreibändigen Tetralogie Trilogie um den himmlischen Anwalt Bobby Dollar, der in die Mühlen zwischen seinen Vorgesetzten "oben, im Haus" und den Gegenspielern aus der Unterwelt gerät. (Erster Band: Die dunklen Gassen des Himmels, dritter Band schon erschienen: Spät dran am jüngsten Tag). Ich bin hin und her gerissen, wie man sieht habe ich mir aber den zweiten Band "geholt". Bobby lebt in seiner menschlichen Gestalt ein ziemlich durchgeknalltes Leben, das ihn in nächtliche Bars und schließlich auch ins Bett einer höhergestellten Höllenfürstin führt, in die er sich (vielleicht recht einseitig, so genau ist das noch nicht raus) verliebt, und die er aus einer etwas prekären Lage befreien will, in die sie durch ein entwendetes Artefakt geraten ist. Mehr wird aber nicht verraten. Wer "Das Buch ohne Staben" und den Berufskiller Bourbon Kid mochte, wird auch Bobby Dollar begeistert auf seinen Abenteuern folgen. Es ist außerdem, wie mir meine Frau mitteilte, "herätisch". Es ist nicht alles in Himmel und Hölle so, wie man es sich vorstellen mag. Also... vielleicht eine Empfehlung, um es auf eine Dienstreise mitzunehmen, um abends im Hotel etwas Ablenkung zu finden (so man nicht, durch die Lektüre animiert, doch in die Bar runtergeht). Habt's fein und bleibt stark! Gerhard/Gonz


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Ixx
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  Beitrag No.173, eingetragen 2022-05-11

\quoteon(2022-01-25 18:23 - Goswin in Beitrag No. 169) Ich habe mich nach zwanzig Jahren wieder einmal in "Sofies Welt", insbesondere die letzten vier Kapitel, eingelesen, und finde dieses Buch noch genauso enttäuschend und überbewertet wie das erste Mal. Das heißt: wenn ich es wie erwünscht als Roman bewerte, denn als populärfilosofisches Sachbuch scheint es in Ordnung zu sein (aber davon verstehe ich zu wenig). Aber als Roman schafft Gaarder es (meiner Meinung nach) nicht, das Buch zu einem angemessenen Abschluss zu bringen, und setzt sich inmitten zwei Stühle: (1) einerseits wird die fiktive Sofie getröstet, dass sie als solche im Gegensatz zu Hilde unsterblich ist, (2) anderseits wurde bereits offenbart, dass der buchschreibende Major und Tochter Hilde genauso fiktiv wie Sofie sind. Das verwirrt nicht nur Jugendliche. \quoteoff Naja, also der Abschluss der Geschichte ist ja nun gerade nicht der Kern des Werks. In diesem sollten Jugendliche an die Philosophie herangeführt werden, ohne es als Lehr-/ bzw. Sachbuch zu schreiben. Insofern gibt es die nette Rahmengeschichte, die aber natürlich nicht den Anspruch haben kann, als eigenständiges Werk besonders herausragend zu sein. Wenn du also das Buch bewerten willst, dann doch eher danach, wie es dem Atuor gelingt, Interesse für Philosophie zu wecken. btw: Was genau ist jetzt an dem Gedanken einer iterierten Fiktion so verwirrend? Das ist doch eine nette Auflösung, die dich als Leser_in deine eigene Realität hinterfragen lässt... OT: Als ich als Jugendlicher das Buch gelesen habe, habe ich danach begonnen, mich zu fragen, welche Verantwortung eigentlich ein Autor als "Gott" seiner Welt über die von ihm erschaffenen "Geschöpfe" hat.


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Qing
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  Beitrag No.174, eingetragen 2022-05-22

Hey, wollte mal fragen ob es hier jemanden gibt, der sich mit den Büchern von Terry Pratchett gut auskennt. Ich habe noch nichts von ihm gelesen, suche aktuell aber "Weihnachtsgeschenke" und wollte dieses Jahr Bücher verschenken, aber ich will keine Bücher verschenken, die ich nicht selber gelesen habe. Einer meiner Brüder zieht vor auf englisch zu lesen, da kam mir Pratchett in den Sinn, da seine Bücher ja sehr lustig sein sollen, was die Sprache angeht. Kann mir jemand eines seiner Bücher zur Scheibenwelt empfehlen, die man gut zum Einstieg lesen kann, und zu den "besseren" (falls man das so sagen kann) der Reihe gehört? Edit: Ansonsten habe ich die Tage das Buch von Shimura "The Map of My Life" gelesen, was ich wirklich sehr gut fand, und hier rezensiert habe. Ich kann das Buch definitiv empfehlen, und wollte mal darauf Aufmerksam machen. Ich denke gerade Mathematik interessierte kommen dort auf ihre Kosten, wenn gleich die Mathematik natürlich behandelt wird, aber nicht Zentral ist. Davor gelesen (und ebenfalls hier rezensiert...) habe ich das Buch "Influencer: Die Ideologie der Werbekörper". Ich hatte den Skandal um Fynn Kliemann (kannte ich vorher nicht) als Anlass genommen, bin aber auch sonst Fan der Autoren und ihres Podcasts. Kann ich ebenfalls empfehlen. Besonders an Eltern die aktuell mit Teenagern zu tun haben. :)


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Slash
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  Beitrag No.175, eingetragen 2022-05-22

Ich habe vor ein paar Tagen Hesses Steppenwolf angefangen. Bin erst auf Seite 30, aber ich liebe es!


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cramilu
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  Beitrag No.176, eingetragen 2022-06-17 21:22

Slash, mir geht es ähnlich... 😉 Als bekennender Fan hatte gonz mich vor Zeiten auf Hesse gebracht. »Das Glasperlenspiel«, »Demian« und »Unterm Rad« stehen neben »Der Steppenwolf« fest auf meiner Absichtsliste! Indes... hatte ich mich seit dem vergangenen Herbst in Science-Fiction-Literatur festgelesen und bin aktuell wieder von Michael Crichtons »Sphere« (1987) gefesselt. Crichton war hier auch schon Thema; ich möchte an dieser Stelle ausdrücklich eine Lanze für ihn brechen. Zwar ist sein Spätwerk ab »Prey« (2002) durchaus diskussionswürdig, aber bis einschließlich »Timeline« (1999) gibt es für mich keinerlei Zweifel an seinem Schaffen. Bedingt durch damalige Umstände habe ich seine Romane im Englischen Original gelesen. In den 1990-er Jahren hatten mir entsprechende Huckepack-Mitbestellungen aus den U.S.A. die Anschaffung englischsprachiger Fachliteratur für das Informatik-Studium vergünstigt. Als gelungenste Verfilmungen sehe ich an: »Andromeda – Tödlicher Staub aus dem All« (1971) »Der große Eisenbahnraub« (1979) Mit »Eaters of the Dead« (1976) und »Jurassic Park« (1990) hat er zwei besondere Prachtstücke abgeliefert - wer sich hier Buch statt Film zuwendet, wird beeindruckt sein! Persönliche Nachfragen? Gerne! 😎


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Slash
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  Beitrag No.177, eingetragen 2022-06-17 22:16

\quoteon(2022-06-17 21:22 - cramilu in Beitrag No. 176) »Andromeda – Tödlicher Staub aus dem All« (1971) \quoteoff Grandioser Film!


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Kitaktus
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  Beitrag No.178, eingetragen 2022-06-22 19:41

\quoteon(2022-05-22 21:19 - Qing in Beitrag No. 174) wollte mal fragen ob es hier jemanden gibt, der sich mit den Büchern von Terry Pratchett gut auskennt. \quoteoff Terry Pratchett ist mein Lieblingsautor, also würde ich sagen, ja. Hier findet man eine sehr schöne Aufstellung seiner Scheibenweltromane nach Themen und Reihenfolge sortiert. In der Übersicht fehlen ein paar Romane(*), aber die sind alle weit rechts einzuordnen. Wenn Du nach den englischen Namen suchst, kannst Du auch hier schauen. Mit welcher Serie Du beginnen willst, hängt vom persönlichen Geschmack ab. Die Rincewind-Reihe beginnt mit den ältesten Romanen der Scheibenwelt, ich persönlich finde diese Bücher (noch) nicht so gut wie die späteren. Das liegt vor allem am "Helden" Rincewind, einem Zauberer, der eigentlich nichts auf die Reihe bekommt, aber am Ende doch alle Gefahren meistert. Die späteren Romane der Rincewind/Zauberer-Reihe gefallen mir persönlich besser. Die Hexen-Reihe ist in gewisser Weise ein weiblicher Gegenentwurf zu den Zauberern um Rincewind. "Kleine freie Männer" und die folgenden Romane haben eine Teenagerin als Hauptheldin. Die "Tod"-Reihe dreht sich um Gevatter Tod, seinen Lehrling und seine Tochter. Die "Stadtwache" spielt in der Metropole Ankh-Morpork und dreht sich stark um die Entwicklung der Stadt in eine (nach Fantasy-Maßstäben) "moderne" Großstadt. Alle Reihen spielen in der selben Welt (ggf. in verschiedenen Gegenden) und größtenteils in der selben Periode. Dabei entwickelt sich die Welt weiter. Wenn in Ankh Morpork die Telegraphie erfunden wird, dann werden etwas später auch in Lancre "Klackertürme" gebaut. Wichtige handelnde Personen tauchen in mehreren Reihen auf. Wenn man richtig auf den Geschmack gekommen ist und mehr als eine Reihe lesen möchte, würde ich daher nicht unbedingt eine Reihe nach der anderen lesen, sondern mich mehr von links nach rechts durcharbeiten. [Das entspricht grob der Reihenfolge der Veröffentlichung.] Zu beachten ist noch, dass die Bücher über einen langen Zeitraum veröffentlicht wurden. Pratchetts Stil ist in der Zeit gereift und spätere Bücher sind mehr auf den "Gesamtkosmos Scheibenwelt" abgestimmt. In der Graphik im Link sind gute Einstiegspunkte markiert. Welcher davon "der beste" ist, fällt mir schwer zu beurteilen, das liegt schon zu lange zurück. "Gevatter Tod" war mein erstes Buch der Scheibenwelt (übrigens der Preis in einem Mathematik-Wettbewerb) und hat mir so gut gefallen, dass ich danach jedes Buch der Liste gelesen habe -- es kann also nicht ganz schlecht gewesen sein ;-) Wenn man tiefer in die Scheibenwelt eintaucht, sollte man "Gevatter Tod" auf jeden Fall gelesen haben, da der "Sensenmann" regelmäßig in Erscheinung tritt. Meine Lieblingsreihe ist die "Stadtwache". Die Charaktere sind so liebenswert und menschlich(**), da würde ich am liebsten mitmachen. Das spricht auf jeden Fall für "Wachen! Wachen!" Und wenn man besonders auf Frauenpower steht, wäre "Das Erbe des Zauberers" der richtige Einstieg. Originaltitel: Gevatter Tod = Mort Wachen! Wachen! = Guards! Guards! Das Erbe des Zauberers = Equal Rites (*) Unseen Academicals (nach "Wahre Helden") Das Mitternachtskleid (nach "Der Winterschmied") Die Krone des Schäfers (nach "Das Mitternachtskleid") Steife Prise (nach "Klonk" ?) Schöne Scheine (nach "Ab die Post") Toller Dampf voraus (nach "Schöne Scheine" ?) (**) Wobei viele von ihnen gar keine Menschen sind. Eine Werwölfin oder einen Troll in der Wache zu haben, ist schon eine praktische Sache.


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Qing
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  Beitrag No.179, eingetragen 2022-06-22 21:05

Vielen Dank für deinen umfangreichen Beitrag.


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Qing
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Dabei seit: 11.03.2022
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  Beitrag No.180, eingetragen 2022-07-02 03:06

Viele von euch kennen es wohl schon, aber ich habe die Tage den Klassiker '1984' von George Orwell gelesen. Was soll ich sagen. Wichtiger Text, den man gelesen haben sollte. Vor allem mit einer Wendung die ich nicht wirklich habe kommen sehen. Dem Wikipedia-Artikel ist zu entnehmen, dass die Verkaufszahlen des Buches in Russland seit dem Krieg um 75% zugenommen hätten, während es in Belarus im Mai 2022 verboten wurde. Das hat mich in sofern verwundert, dass ich davon ausgegangen bin, dass das Buch in Russland schon längst verboten ist.


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Bernhard
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  Beitrag No.181, eingetragen 2022-07-03 00:34

\quoteon(2022-07-02 03:06 - Qing in Beitrag No. 180) Das hat mich in sofern verwundert, dass ich davon ausgegangen bin, dass das Buch in Russland schon längst verboten ist. \quoteoff Das hätte ich jetzt auch gedacht! Viele Grüße, Bernhard


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Delastelle
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  Beitrag No.182, eingetragen 2022-07-03 02:09

Hallo Qing! "Bücher im Russland verbieten" Das ist in den USA anders - dort gibt es kritische Bücher, aber wer liest in den USA schon Bücher? Viele Grüße Ronald


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Qing
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  Beitrag No.183, eingetragen 2022-07-03 03:57

Ich weiß nicht, aber bestimmt lesen viele auf den sozialen Netzwerken mit, und etwa ein tweet mit 280 Zeichen ist ja praktisch schon ein Buch.


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